Mnemo/scene: Echos

Kompositionsauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
Produktion der Münchener Biennale
Mit Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung sowie des Auswärtigen Amtes, des Goethe-Instituts und des Instituto Cervantes München

Komposition, Konzept: Stephanie Haensler; Text: Ariel Farace; Konzept, Regie: Pauline Beaulieu; Ausstattung, Video: Yvonne Leinfelder; Kostüm: Carolin Schogs;

»Mnemo/scene: Echos« ist ein Resonanzraum der Erinnerung. Die Regisseurin Pauline Beaulieu und die Komponistin Stephanie Haensler formen auf vielschichtige Weise individuelle Erfahrungen des ›sich Erinnerns‹: In konkreten und imaginären Räumen entsteht eine Begegnung und Berührung von Musik, Installation und Inszenierung. Durch Demontage oder Überzeichnung eines musikalischen Materials und der Projektion dessen auf andere Medien in Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Yvonne Leinfelder und dem Autor Ariel Farace, können Begriffe wie ›Nachklang‹, ›Vorahnung‹ oder ›Déjà-vu‹ aufscheinen. Eine Einladung auf eine metaphorische und physische Wanderung durch ein klingendes Labyrinth auf der Suche nach dem Original.

Pauline Beaulieu Regie

Pauline Beaulieu, geboren 1981 in Frankreich, studierte Politikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Schauspiel und zog 2005 nach Berlin. Von 2007 bis 2011 studierte sie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch (Diplominszenierung: »Troerinnen« nach Euripides - Mentor: Luk Perceval). Zwischen 2007 und 2012 veröffentlichte sie einen Theateressay, vier Theaterstücke und einen Roman (Verlag Séguier). Seit 2012 arbeitet sie freischaffend und entwickelt mannigfaltige Formen von Theater/ Performance/Installation/Choreographie und Musik. Ihre Arbeiten wurden u.a. in den Sophiensaelen und Uferstudios in Berlin, beim Théâtre de l'Epée de Bois in Paris, im Staatstheater Halle, dem Grenzenlos Kulturfestival in Mainz und dem Festival Primeurs des saarländischen Staatstheaters aufgeführt. 2016 bearbeitet und inszeniert sie »Das Haus des Schlafes« von Jonathan Coe am Theaterhaus Jena und die performative Musiktheater Installation »Mnemo/scene : Echos« für die Münchener Biennale.

Ariel Farace Text

Der Dramaturg, Autor und Regisseur Ariel Farace ist Mitbegründer des Künstlerkollektivs »Compañía Vilma Diamante«. Seine Werke wurden in Argentinien, Mexiko, Brasilien, Uruguay, Deutschland und Spanien aufgeführt. 2008 inszenierte er in Buenos Aires Anja Hillings Stück »Nostalgie 2175«. Farace erhielt für seine Arbeiten zahlreiche Preise, u.a. den Premio Fondo Nacional de las Artes und den Premio Armando Discépolo

Stephanie Haensler Komposition

Geboren 1986, studierte sie an der Zürcher Hochschule der Künste Violine bei Robert Zimansky und Barockvioline bei Monika Baer sowie Komposition bei Isabel Mundry. Ein Hauptinteresse gilt dem Dialog zwischen Alter und Neuer Musik. Sie komponierte Auftragswerke u. a. für das Swiss Chamber Music Festival, das Ensemble Resonanz Hamburg, die Kammersolisten Zug und das Forum Alte Musik Zürich. Für ihre Kompositionen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Als Barockviolinistin spielt sie u. a. im Ensemble Picaro. Als Dozentin lehrt sie in den Fächern Violine, Komposition und Musiktheorie.

Yvonne Leinfelder Video und Ausstattung

1972 geboren in Las Palmas/ Gran Canaria, absolvierte sie eine Ausbildung zur Steinbildhauerin und studierte an der Akademie der bildenden Künste München bei James Reineking und Stephan Huber. 2007 erhielt sie ein Projektstipendium für Neue Medien der Stadt München. 2006 wurde sie mit dem Kulturpreis Bayern der EON Bayern AG und 2007 mit dem Förderpreis der Stadt Konstanz ausgezeichnet. Seit 2010 ist sie künstlerische Mitarbeiterin an der Technischen Universität München (Fakultät Architektur, Lehrstuhl für bildende Kunst).

Besetzung & Credits

Komposition, Konzept: Stephanie Haensler

Text: Ariel Farace

Konzept, Regie: Pauline Beaulieu

Choreografie: Katrin Schafitel

Ausstattung, Video: Yvonne Leinfelder

Kostüm: Carolin Schogs

Sounddesign: Knut Jürgens

Performer: Ilona Grandke, Sylvana Krappatsch, Katrin Schafitel

Musiker: Odilo Zapf, Posaune/ Fabian Reinhard, Horn/ Stefan Schneider, Klarinette/ Anna Gebhard, Klavier/ Cristobal Gajardo ,Schlagzeug/ Judith Krins, Violine/ Andreas Schmalhofer, Violoncello/ Dominik Luderschmid, Kontrabass

Musikalische Leitung: Johannes X. Schachtner


Kompositionsauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale
finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung

Produktion der Münchener Biennale

mit Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung sowie dem Goethe-Institut und dem Instituto Cervantes München

Sprache: Deutsch

Dauer: 85 min

Ernst von Siemens Stiftung Pro Helvetia Goethe-Institut Instituto Cervantes

Biografien

Carolin Marietta Schogs Kostüm

Carolin Marietta Schotts, 1985 in Bonn geboren, lebt und arbeitet als freie Künstlerin und Kostümbildnerin in Berlin. Nach ihrem Kostümbild-Studium an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg und an der Universität der Künste in Berlin war sie zunächst an Produktionen für das Stadttheater Freiburg, die 13. Münchner Biennale für Neues Musiktheater München, das Theater Magdeburg, das Deutsche Nationaltheater Weimar, das Ballhaus Ost und dem Theaterdiscounter beteiligt. Mit Regisseurin Brit Bartkowiak verbindet sie bereits eine intensive und kontinuierliche Zusammenarbeit, u.a. mit Arbeiten für das Deutsche Theater Berlin, das Staatstheater Mainz, das Deutsche Theater Göttingen, das Glocksee Theater Hannover, das Münchner Volkstheater und das Stadttheater Ingolstadt.

Knut Jürgens Sounddesign

In Berlin geboren, entwickelte sich früh seine Liebe für Musik durch Unterricht für Mandoline und Gitarre, spielen in diversen Bands und als DJ auflegen. Nach einer Ausbildung zum technischen Assistenten für Elektronik und Datentechnik und einer klassischen Gesangsausbildung arbeitete er von 2000-2005 als Tonmeister bei den Bikini Studios. Seit 2005 betreibt er sein eigenes Musikstudio Phinemusic Studio in Berlin für Komposition, Produktion, Aufnahmen, Mischung, Sounddesign und Filmmusik: u.a. Rodakis (2008) von Olaf Nicolai, Berlinale - Forum Expanded, Starbulls: Der Film (2010) - Rembetiko Road (2014) von Marc Ottiker, Achtung Berlin Festival.

Seit 2008 komponiert und performt er in den Inszenierungen von Pauline Beaulieu in Paris, Berlin und 2016 am Theaterhaus Jena.

Katrin Schafitel Performer

Katrin Schafitel ist seit 1999 freiberufliche Tänzerin und Tanzpädagogin. Sie arbeitet mit unterschiedlichen Choreograph_Innen und Regiesseur_Innen zusammen mit denen sie auf nationalen und internationalen Festivals zu sehen war. 2012 gewann sie zusammen mit Katja Wachter mit dem Duett „Boléro-Bolero“ den Kritikerpreis bei dem Festival of Miniatures Choreographic in Belgrad. 2013 wurde ihr das Arbeits-/ und Weiterbildungsstipendium der Stadt München verliehen um ihre eigenen choreografischen Arbeiten auf- und auszubauen.

Katrin Schafitel interessiert Schnittstellen zu Tanz, Musik und Sprache. Die sich daraus entwickelnden Kompositionen, aus Klang, Musik, Tanz stellt Sie einander gegenüber und in Frage: Wer oder was ist Klangkörper, Musikkörper, Tanzkörper, Resonanzkörper, Instrument?

Ilona Grandke Performer

Bereits als Studentin, gerade 19, spielte sie am Theater Potsdam die Mascha in Tolstois "Der lebende Leichnam". Über Bautzen und Dessau engagierte sie die Volksbühne Berlin. 1970-1980 folgten viele TV-Arbeiten und mit Ihren Liedern, der Gitarre und Autoren der Satirezeitschrift "Eulenspiegel" zog sie durch‘s Land. 1982 verließ sie nach dem Tod ihres Mannes mit ihrer Tochter die DDR und wurde Münchnerin. Die erste große Rolle spielte sie in der Fernsehserie "Münchner Freiheit". An vielen Theatern ist sie Gast, aktuell am Volkstheater München als Mutter in „Geschichten aus dem Wienerwald“. Ihre unverwechselbare Stimme fand im Synchron einen festen Platz. Geneviève Bujold, Marianne Faithfull und "Uhura" aus "Raumschiff Enterprise" seinen hier genannt. Der Bayerische Rundfunk drehte mit ihr "Ich bin eine Fremde im eigenen Land" für die Reihe „Lebenslinien“.

Sylvana Krappatsch Performer

Sylvana Krappatsch, geboren in Quedlinburg, aufgewachsen in Brandenburg, ist als erfolgreiche Theaterschauspielerin auf den Bühnen im In- und Ausland zu Hause.

Sie war Ensemblemitglied am Schauspielhaus Wien (Intendanz: Hans Gratzer); am Schauspielhaus Zürich (Intendanz: Christoph Marthaler) und von 2005 bis 2015 prägende Künstlerin an den Kammerspielen München unter der Intendanz von Frank Baumbauer, zuletzt von Johan Simons.

Mit dem Regisseur Simons verband sie über Jahre eine wichtige und fruchtbare Zusammenarbeit. So bleiben Theaterabende wie „Elementarteilchen“ nach Houellebecq oder „Hiob“ nach dem Roman von Joseph Roth unvergessen.

Seit Herbst 2015 ist Sylvana Krappatsch freie Schauspielerin.

Derzeit ist sie mit dem Stück „Verbannte“ von James Joyce (Regie: Luk Perseval) am Thalia Theater Hamburg zu sehen.

Mit der Arbeit „Echos“ für die Musik-Biennale München knüpft Sylvana Krappatsch an ihr früheres Wirken innerhalb musikalischer Kontexte an, das bereits in Zusammenarbeiten mit dem „Ensemble für Städtebewohner“ eindringlichen Ausdruck fand.

Neben ihren Arbeiten für das Theater ist Sylvana Krappatsch auch in Film und Fernsehen präsent.

 

 

Odilo Zapf Posaune

Odilo Zapf, geboren 1974, studierte Posaune an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Martin Göß und Andreas Kraft. Neben der klassischen Orchesterausbildung beschäftigte er sich während des Studiums auch intensiv mit zeitgenössischer Musik.

Berufliche Erfahrung sammelte er unter anderem im Staatsorchester Koblenz und der Meininger Hofkapelle. Seit vielen Jahren ist er Mitglied des Orchesters der Klangverwaltung unter Enoch zu Guttenberg und als freischaffender Musiker in verschiedenen Orchestern und Formationen aktiv, wie zum Beispiel dem Ensemble Bavarian Chamber Brass.

Seit 2005 unterrichtet er an der Musikschule Freising und ist seit 2009 dort auch als stellvertretender Musikschulleiter tätig.

Fabian Reinhard Horn

The horn player Fabian Reinhard was born in Würzburg and is currently studying at the Hochschule für Musik München under Professor Johannes Hinterholzer. While still a pupil at the special secondary school Schloss Belvedere in Weimar he had repeatedly been very successful during the German "Jugend musiziert" competition, winning several awards, and he was a finalist at the international horn competition in Sanicandro, Italy. Fabian Reinhard has gained experience playing in such orchestras as the German Youth Orchestra; the newly founded chamber orchestra Modus 2; Wiener Jeunesses Orchester; Philharmonisches Orchester in Graz, Austria; and Beethovenorchester Bonn. He attended master courses taught by Professor Becker; Professor Dallmann; Professor Hinterholzer; Professor Lampert; Professor Penzel; and Professor Schmitz.

Stefan Schneider Klarinette

Der Münchner Klarinettist Stefan Schneider ist als freischaffender Musiker regelmäßiger Gast beim Bayerischen Staatsorchester, den Münchner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und zahlreichen anderen deutschen und europäischen Orchestern.
Beim Münchener Kammerorchester spielt Stefan Schneider seit 1995 als ständiger 1. Klarinettist, sein besonderes Engagement gilt der Vielfalt der Klarinetten – vor allem der Bass- und Kontrabassklarinette - und damit einem stilistisch weit gefassten kammermusikalischen und orchestralen Repertoire bis in die Gegenwart.

Von 2009 bis 2015 hatte Stefan Schneider eine Gastprofessur für Klarinette an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau inne.

Anna Gebhardt Klavier

Anna Gebhardt wurde 1995 in Straubing geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von 5 Jahren. 2009 erzielte sie mit der Orgel den 1. Preis im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und gewann 2011 mit der Querflöte den „Geschwister-König-Wettbewerb“ des Landkreises Straubing-Bogen. Ein Jahr später wurde sie als Jungstudentin für Klavier in die Hochbegabtenförderung der Hochschule für Musik und Theater in München aufgenommen. Seit dem Wintersemester 2013/2014 studiert sie Klavier bei Frau Prof. Silke Avenhaus. Anfang 2014 musizierte sie im Rahmen der Odeon Konzerte in der Allerheiligen-Hofkirche in München zusammen mit Prof. Dag Jensen und Prof. Francois Leleux. Sie nimmt regelmäßig an Meisterkursen teil wie zuletzt 2015 beim „International Chamber Music Festival Stavanger“ (Norwegen) bei Prof. Christian Ihle Hadland und Enrico Pace. Vor kurzem zeichnete sie ihre Heimatstadt Straubing mit dem Kulturförderpreis 2015 aus.

Cristóbal Gajardo Schlagzeug

Cristóbal Gajardo stammt gebürtig aus Chile und erhielt seinen ersten Schlagzeug- und Klavierunterricht im Alter von zehn Jahren. Seine Vielseitigkeit als Instrumentalist macht ihn bald zu einem routinierten Orchestermusiker und gefragten Kammermusikpartner.

Zahlreiche Orchestertourneen führen ihn in weite Teile Südamerikas, darunter Argentinien, Uruguay und Brasilien, Nordamerika und zahlreiche europäische Länder, darunter Deutschland, Österreich, Polen, Ungarn, Tschechien und Spanien.

Cristóbal Gajardo erhält wichtige Impulse für das Orchesterspiel im Nationalen Symphonieorchester von Chile, im Symphonieorchester Annapolis, im Symphonieorchester Baltimore, im Schleswig-Holstein Festival Orchester, im Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz und an der Bayerischen Staatsoper.

Als Mitglied der Peaboldy Percussion Group und der Yale Percussion Group gastierte er in namhaften Konzertsälen der Welt, wie der Carnegie Hall und dem Kennedy Center in Washington D.C.

Nach Studienabschlüssen an der Carnegie Mellon University, am Peabody Conservatory und an der Yale University, wo er bei Timothy K. Adams und Robert van Sice studiert hat, vervollständigt er derzeit seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater München bei Dr. Dr. h.c. Peter Sadlo.

Judith Krins Violine

Judith Krins, geb. 1986 in Wien, studierte am Mozarteum Salzburg bei Lukas Hagen und Benjamin Schmid, sowie bei Friedemann Eichhorn an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar.

Schon früh erhielt sie diverse Auszeichnungen und Stipendien, unter anderem 1.Preise beim Bundeswettberb „Jugend musiziert“ und war Mitglied im Bundesjugendorchester sowie im Gustav Mahler Jugendorchester.

Weitere Engagements führten sie zum MDR Sinfonieorchester Leipzig, dem Stuttgarter Kammerorchester sowie an die Bayerische Staatsoper, wo sie zuletzt die Orchesterakademie absolvierte.

Seit 2013 ist sie freiberuflich in München tätig und arbeitet dort mit verschiedenen Ensembles wie dem Münchner Kammerorchester und dem ensemble Amphion München-Wien zusammen.

Andreas Schmalhofer Violoncello

Andreas erhielt mit 5 Jahren seinen ersten Cellounterricht bei Hartmut Tröndle. Eldar Issakadze (Ingolstadt) führte seinen Unterricht bis zu seinem Wechsel zu Prof. Stephan Haack (Solocellist der Münchner Philharmoniker) fort. Meisterkurse besuchte er bei: Prof. Danjulo Ishizaka, Maximilian Hornung, Prof. Wolfgang Böttcher, Prof. Lazslo Fenyö und Kent Nagano. Den Kulturpreis der Stadt Bobingen erhielt er im Jahr 2007. 2006 und 2013 erhielt er ein Stipendium beim internationalen Meisterkurs in Kanada 'Stage des Cordes'. 2009 wurde er Jungstudent bei Prof. Jean-Guihen Queyras. Bereits ein Jahr später erspielte er sich einen 1. Bundespreis bei 'Jugend-Musiziert' und auch den Klassikpreis des WDR und der Stadt Münster. Mit 17 Jahren debütierte er mit der Rumänischen Staatsphilharmonie und dem Dvorak Cellokonzert in der Philharmonie Bacau. Konzerte spielte er bei internationalen Festivals wie z. B. dem Amsterdam Festival, Gstaad Festival und auch den Salzburger Festspielen.

2011 wurde er Stipendiat bei der Stiftung 'Live Music Now' (Augsburg) und studiert seit 2014 bei Prof. Julius Berger in Augsburg. Ein Jahr später gewann er den 1. Preis beim internationalen Johann-Andreas-Stein Wettbewerb. 

Dominik Luderschmid Kontrabass

Dominik Luderschmid wurde 1986 in Augsburg geboren und begann das Kontrabassspiel im Alter von 13 Jahren. Vor dem Abitur spielte er im schwäbischen‐, bayerischen- und Bundesjugendorchester sowie im bayerischen Landesjugendjazzorchester, war Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“ und Jungstudent an der Hochschule für Musik Nürnberg/Augsburg. Danach studierte er an der Musikhochschule Nürnberg bei Prof. Dorin Marc Klassik- als auch bei Rudolf Engel Jazzkontrabass, war Mitglied in der Jungen Deutschen Philharmonie, Akademist bei den Münchner Philharmonikern und half regelmäßig in verschiedenen Orchestern aus. Nach Abschluss des Klassikstudiums zog er nach Amsterdam um am dortigen Musikkonservatorium sein Jazzstudium abzuschließen. Daraufhin kam er zurück nach München, wo er ein Masterstudium bei Prof. Heinrich Braun absolvierte und Mitglied im Münchener Kammerorchester wurde.

Johannes X. Schachtner Musikalische Leitung

Johannes X. Schachtner lebt nach seinem Studium und Stipendienaufenthalten in Bamberg und Paris als Dirigent und Komponist in München. Er leitete am Pult Orchester wie die Münchner Symphoniker, die Bad Reichenhaller Philharmoniker oder die Bayerische Kammerphilharmonie. Musiktheaterproduktionen führten ihn u.a. ans Vorarlberger Landestheater; im Frühsommer 2016 leitet er eine Produktion im Rahmen der Münchner Biennale. Sein umfangreiches Werk als Komponist wird regelmäßig von international renommierten Solisten wie Julius Berger, Julia Fischer, Maximilian Hornung oder dem Dirigenten Ulf Schirmer aufgeführt. Für sein Schaffen wurde Johannes X. Schachtner vielfach ausgezeichnet, u.a. 2014 mit dem bayerischen Kunstförderpreis.