Nadim Abbas Libretto, Bühne und Choreographie

Nadim Abbas is a visual artist from Hong Kong.  His work explores technologies of perception, culminating in the construction of complex set pieces where objects exist in an ambiguous relationship with their own image, and bodies succumb to the seduction of space. Abbas was awarded with the Asian Cultural Council Altius Fellowship and the HK Arts Development Award (Young Artist / Visual Arts) in 2014.

Recent exhibitions include: Blue Noon (Last Tango, Zurich), CloudsForests (7th Moscow International Biennale of Contemporary Art), Camoufleur (VITRINE, London), Chimera (Antenna Space, Shanghai), The Last Vehicle (UCCA, Beijing), 2015 Triennial: Surround Audience (New Museum, New York), The Part In The Story Where A Part Becomes A Part Of Something Else (Witte de With, Rotterdam).

Bubble <3

(Uraufführung: 2.6.2018)

Lam Lai (K/I), Wilmer Chan (K/L), Nadim Abbas (L/B/Ch), Vanissa Law (K/PM), Fiona Lee (I/B), Susanne Leitz-Lorey (S), Martin Nagy (S), Guillermo Anzorena (S)

Ondřej Adámek Komposition

Ondřej Adámek, 1979 in Prag geboren, studierte Komposition an der Musikakademie in Prag und am Konservatorium in Paris. Er komponiert Orchester-, Kammer-, Vokal- und elektroakustische Musik und arbeitet mit Choreografen des zeitgenössischen Tanzes zusammen. Er erhielt zahlreiche Kompositionsaufträge von Festivals wie den Donaueschinger Musiktagen, den Wittener Tagen für neue Kammermusik, Agora Festival (IRCAM, Paris), Les Musique (GMEM, Marseille), Warschauer Herbst, musica viva und arbeitet mit Ensembles wie dem Klangforum Wien, Orchestre National d'Île-de-France, Les Percussions de Strasbourg, dem Lucerne Festival Academy Orchestra, dem SWR Vokalensemble, SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg sowie dem Ensemble Intercontemporain zusammen. Seine Werke wurden mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. 2010 kam Adámek als Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD nach Berlin, wo er seitdem lebt.

Alles klappt

(Uraufführung: 6.6.2018)

Ondřej Adámek (K), Katharina Schmitt (L/R), Patricia Talacko (B/K), Götz Leineweber (D), Caroline Scholz Ott (SC)

Eva G. Alonso Lichtdesign

Eva G. Alonso (www.evagalonso.com) ist Lichtdesignerin und Bühnenbildnerin für Theater und Tanz. Die Schwerpunkte ihres Masterstudiums der bildenden Kunst an der Complutense Universität Madrid (UCM) waren Bühnenbild, Bildhauerei und audiovisuelle Künste. Seitdem konzentriert sie sich in ihrer Arbeit auf Lichtdesign sowie > neue Technologien und Performance.

Zuletzt hat sie als Lichtdesignerin u.a. bei folgenden Projekten mitgewirkt: „Rays“ von Mirjam Sögner (Vienna 2018), „End Game“   von Machina Ex (Berlin, 2017), „Stress“ von Adrian Figueroa (Berlin, 2017), GRRRRRL von Henrike Iglesias (Basel, 2016), „No Body´s Land“ von Blenard Azijaj und Maya Gomez (Berlin, 2016), „Joan“ von MilkPresents (Derby, 2016).

Skull ark, upturned with no mast

(Uraufführung: 2.6.2018)

Clara Iannotta (K/K), Anna Kubelik (A), Eva G. Alonso (Li), Johanna Zimmer (S), Truike van der Poel (S)

Guillermo Anzorena Sänger/-in

Guillermo Anzorena ist in Mendoza, Argentinien geboren. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik der Universität National von Cuyo. 1991 war er Preisträger beim Gesangswettbewerb "Junge Stimmen" in Buenos Aires, 1993 wurde er von der Richard-Wagner-Gesellschaft als "Junges Talent des Jahres" ausgezeichnet.
Verschiedene Stipendien ermöglichten ihm, sich in Argentinien intensiv mit dem deutschen Lied zu beschäftigen. Guillermo Anzorena lebt seit 1994 in Karlsruhe, absolvierte an der dortigen Hochschule für Musik ein Aufbaustudium sowie eine Ausbildung an der Opernschule. Seine Engagements als Opernsänger führten ihn u. a. zum Konstanzer Opernsommer und zur Jungen Oper Stuttgart. CD- und Rundfunkaufnahmen, u. a. mit dem SWR und der Jungen Oper Stuttgart begleiten seine solistische Laufbahn. Er spielte mehrere Liedzyklen von Carlos Guastavino ein und konzertiert als Mitglied der Ostinato-Stiftung international mit Werken zeitgenössischer argentinischer Komponisten.
Seit März 2000 ist er Mitglied der Neuen Vocalsolisten Stuttgart. Zahlreiche Konzerttourneen des Ensembles führen ihn durch das In- und Ausland. Bei einem Gastspiel der Neuen Vocalsolisten in Bergamo sang er die Hauptrolle bei der Weltpremiere der Oper Si von Roberto Andreoni. Seit Oktober 2000 ist er als Dozent für Gesang an der Hochschule für Kirchenmusik in Tübingen tätig.

Bubble <3

(Uraufführung: 2.6.2018)

Lam Lai (K/I), Wilmer Chan (K/L), Nadim Abbas (L/B/Ch), Vanissa Law (K/PM), Fiona Lee (I/B), Susanne Leitz-Lorey (S), Martin Nagy (S), Guillermo Anzorena (S)

Robin Becker Komposition

Robin Becker, geboren 1993 in Lohr am Main, Komponist und Pianist. Seit Herbst 2013 studiert er Komposition an der Hochschule für Musik und Theater in München, wobei zahlreiche Stücke für Soloinstrumente, über kammermusikalische Ensembles, bis hin zu symphonischen Besetzungen entstanden sind. Darüber hinaus experimentiert er mit unterschiedlichen Stilen und bedient sich elektronischer Elemente, um neue Klangkollagen zu schaffen. Neben einem musikalischen Beitrag für die zweite Solo-CD des Gitarristen André Herteux, arbeitete er mit dem Polizeiorchester Bayern sowie dem Landesjugendorchester Bremen zusammen. Darüber hinaus ist Robin Becker Preisträger des Bundeswettbewerbs für Komposition der "Jeunesses Musicales" und des "German Game Music Award 2014".

liminal space

(Uraufführung: 8.6.2018)

Caio de Azevedo (K), Robin Becker (K), Felix Bönigk (K), Alexander Mathewson (K), Philipp Christoph Mayer (K), Jakob Stillmark (K), Maximilian Zimmermann (K), Jan Müller-Wieland (M), Waltraud Lehner (R), Ulrich Frommhold (B), Katherina Kopp (Ko), Christian Mayer (D), Kevin Helgath (Li)

Clemens Bieber Sänger/-in

Der Würzburger ist seit 1988 als lyrischer Tenor an der Deutschen Oper Berlin engagiert. Zu seinen bisherigen Partien am Haus zählen u. a. Tamino / ZAUBERFLÖTE, Ferrando / COSI FAN TUTTE, Don Ottavio / DON GIOVANNI, Graf Almaviva / BARBIER, Fenton / FALSTAFF und DIE LUSTIGEN WEIBER VON WINDSOR, Evangelist / MATTHÄUSPASSION, Schulmeister, Dackel / DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN, Max / FREISCHÜTZ, Walther von der Vogelweide / TANNHÄUSER, Baroncelli / RIENZI, Graf Elemer / ARABELLA, Steuermann / DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, David / DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG, Narraboth / SALOME, Loge / RHEINGOLD und Parsifal. In den Jahren 1987 bis 1995 und 2001 bis 2012 verband Clemens Bieber eine enge Zusammenarbeit mit den Bayreuther Festspielen. Er sang dort u.a. Partien wie den Steuermann in DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, den jungen Seemann in TRISTAN UND ISOLDE, David in DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG, Walther von der Vogelweide in TANNHÄUSER und Froh in DAS RHEINGOLD. Bei den Bayreuther Festspielen arbeitete er mit Regisseuren wie Wolfgang Wagner, Philippe Arlaud, Dieter Dorn, Tankred Dorst, Stefan Herheim, Christoph Marthaler und musizierte unter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Donald Runnicles, Peter Schneider, Christian Thielemann, Pierre Boulez und Daniele Gatti. 2010 wurde Clemens Bieber durch den Berliner Senat zum Berliner Kammersänger ernannt.

Wir aus Glas

(Uraufführung: 2.6.2018)

Yasutaki Inamori (K/Ko), Gerhild Steinbuch (L/Ko), David Hermann (I), Jo Schramm (B), You-Jin Seo (Ko), Dorothea Hartmann (D), Elda Laro (ME), Steffen Hoppe (L)

Saskia Bladt Komposition

Die Komponistin Saskia Bladt, 1981 geboren in Bensheim, studierte Komposition an der Zürcher Hochschule der Künste bei Isabel Mundry, an der Chethams School of Music in Manchester und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Saskia Bladt war Stipendiatin der Aribert-Reimann-Stiftung, der Akademie Musiktheater heute sowie der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom. Ihre Kompositionen wurden u.a. bei MaerzMusik Berlin, dem Heidelberger Frühling, dem Podium Festival Esslingen und bei den Bayreuther Festspielen uraufgeführt. Sie arbeitete u.a. mit dem Ensemble Modern, dem Ensemble Resonanz, dem Ensemble Ascolta und El Perro Andaluz zusammen. An der Bayerischen Staatsoper komponierte sie 2016 gemeinsam mit Torsten Herrmann die Oper „Tonguecat“. 

regno della musica - TERRA – Gespräch, Konzert, Essen, Lektüre, Daphne, Fußbad, Kindergeburtstag, Musik, Stille, Diskussion, Oper, Schubertiade, Zeit für Kinder

Saskia Bladt (K), Anna Sofie Lugmeier (B/V/T)

Franco Bridarolli Komposition

Franco Bridarolli (geboren 1991) studierte im argentinischen Córdoba „Komposition, Arrangement und Produktion“ und schloss zusätzlich eine Ausbildung zum Tontechniker ab. Mit seiner Arbeit „Aquelentramado de impulsos“ (in etwa: „Geflecht der Impulse“) gewann er 2014 den vom Symphonieorchester Córdoba organisierten landesweiten Kompositionswettbewerb „Primer Concurso de Composición OSC“. Ebenfalls 2014 erreichte er bei dem Kompositionswettbewerb „2° Concurso Latinoamericano de Composición para Voces Solistas“ mit seinem Werk „Eppur si muove“ („Und sie bewegt sich doch“) den ersten Platz. 2015 nahm er zusammen mit 15 anderen jungen Künstlern an der „Plataforma Internacional para la Creación en Teatro Musical: Escena América Latina“ in Buenos Aires teil, einem Projekt des Goethe-Instituts Buenos Aires und der Münchener Biennale.

Ein Porträt des Künstlers als Toter

(Uraufführung: 3.6.2018)

Franco Bridarolli (K), Davide Carnevali (R/T), Sabine Heymann (dt. Ü), Charlotte Pistorius (B/K), Roman Reeger (D)

Felix Bönigk Komposition

Felix Bönigk, geboren 1993 in Augsburg. Er erhielt seinen ersten Instrumentalunterricht im früher Alter von 4 Jahren und kam über das Studium zahlreicher Instrumente letztendlich zur Komposition. Seit 2012 studiert er an der HMT München bei Jan Müller-Wieland. 2014 gewann die deutsch-kirgisische Sopranistin Katharina Konradi mit seinem Klavierlied "Allein Op.9" den Deutschen Musikpreis (Deutscher Musikrat). Sein bisher größtes Werk "Deutschland, ein Märchen Op.13" wurde in Kooperation mit der Ernst-Von-Siemens-Musikstiftung im Frühjahr 2014 zur Uraufführung gebracht. Zahlreiche Auftritte und Engagements in verschiedenen Bands und Ensembles im Raum Augsburg und München stellen ebenfalls einen großen Teil seines musikalischen Lebens dar.

liminal space

(Uraufführung: 8.6.2018)

Caio de Azevedo (K), Robin Becker (K), Felix Bönigk (K), Alexander Mathewson (K), Philipp Christoph Mayer (K), Jakob Stillmark (K), Maximilian Zimmermann (K), Jan Müller-Wieland (M), Waltraud Lehner (R), Ulrich Frommhold (B), Katherina Kopp (Ko), Christian Mayer (D), Kevin Helgath (Li)

Davide Carnevali Regie und Text

Davide Carnevali, 1981 in Mailand geboren, wurde mit zahlreichen Hörspielpreisen ausgezeichnet, u.a. beim „Premio Riccione per il Teatro“ (2009), "Borrello alla nuova drammaturgia" (2011), "Journée des Auteurs de Lyon" (2012) und beim „Premio Platea“ 2016. Der erste Teil seines „Diptych of Europe - Sweet Home Europa“ wurde 2012 am Schauspielhaus Bochum und als Hörspiel von Deutschlandradio Kultur uraufgeführt. Nach einem Studium an der Freien Universität Berlin promovierte Carnevali an der Autonomen Universität Barcelona im Fach Theaterwissenschaft. Er unterrichtet Theaterwissenschaft an der Theaterakademie Paolo Grassi in Mailand. Seine Theaterstücke wurden bei verschiedenen internationalen Festivals aufgeführt und in 12 Sprachen übersetzt.

Ein Porträt des Künstlers als Toter

(Uraufführung: 3.6.2018)

Franco Bridarolli (K), Davide Carnevali (R/T), Sabine Heymann (dt. Ü), Charlotte Pistorius (B/K), Roman Reeger (D)

Wilmer Chan Komposition und Libretto

Wilmer Chan, geboren 1985, nahm – inspiriert von seiner Liebe zum Jazz – seine musikalische Ausbildung in seinen späten Teenagerjahren auf. Improvisation prägt nach wie vor als wichtiges Element seine musikalische Entwicklung. Er lebt in Hongkong und führt regelmäßig zusammen mit lokalen und durchreisenden Musikern frei improvisierte Musik auf. Außerdem spielt er Bass in Metal-Bands und unterstützt Indie-Musikgruppen bei der musikalischen Produktion.

Bubble <3

(Uraufführung: 2.6.2018)

Lam Lai (K/I), Wilmer Chan (K/L), Nadim Abbas (L/B/Ch), Vanissa Law (K/PM), Fiona Lee (I/B), Susanne Leitz-Lorey (S), Martin Nagy (S), Guillermo Anzorena (S)

Babylonia Constantinides Konzept, Regie, Video und Text

Studien und Abschlüsse ———————————————————————————————————————————————————

2016    Magister Artium an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Filmwissenschaft

bei Prof. Dr. Sven Hanuschek, Prof. Dr. Burcu Dogramaci und Prof. Dr. Fabienne Liptay

2016    Master of Arts an der Akademie der Bildenden Künste München

2014    1. Staatsexamen an der Akademie der Bildenden Künste München

Studium der Medientheorie und Interdisziplinären Praxis

bei Prof. Dr. Stefan Römer, Prof. Res Ingold und Prof. Julian Rosefeldt

 

Auszeichnungen und Stipendien  ————————————————————————————————————————————

2018    Förderpreis für Bildende Kunst, Landeshauptstadt München

2015    Projektstipendium Junge Kunst / Neue Medien, Kulturreferat München

2014    Preis für herausragende künstlerische Leistungen, Stiftung Kunstakademie und Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst

2011    Projektförderung, Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung

 

Ausstellungen und Festivals  ———————————————————————————————————————————————

2017    Schwarze Spiegel – ein Videoparkour, MaximiliansForum München

2016    Favoriten III. Neue Kunst aus München, Lenbachhaus München

2015    Object of Destruction, Verein für Originalradierung e.V. München

2013    Festival for Expanded Media, 26. Filmwinter, Stuttgart

2012    Die Busfahrt, Projektklasse von Prof. Julian Rosefeldt, München

2011    final proof, Galerie der Künstler, München 

2010    urban trials, Kadriga Kunstzentrum, Istanbul                     

2010    Industrial Biennial of Contemporary Art, Jekaterinburg

 

Videoinstallationen und Essayfilme ——————————————————————————————————————————

2017    Schwarze Spiegel– ein Videoparkour

2016    Radiation Room (Sammlung der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München)

2014   Zwischen Weisung und Schwindel
2014   Bild als Beute
2014   Panzerschleife

2012    Monocle Blink (Verleih des arsenal – institut für film und videokunst)

2010    Die Filmmaschine
2009   Jeu de cache-cache

Königliche Membranwerke - Nomictic Solutions

(Uraufführung: 5.6.2018)

Miika Hyytiäinen (K/Kon/R), Nicolas Kuhn (K/Kon/R), Christiane Plank (D), Babylonia Constantinides (K/R/V/T), Anna Maria Münzner (B/Kon/R), Martina Koppelstetter (S), Marie-Sophie Pollak (S), Eberhard Francesco Lorenz (S), Martin Walch (Schauspieler), Kai Wangler (Ak), Samuel Stoll (Hr), Gergö Matyas (T)

Michelle Daly Sänger/-in

Die in Dublin geborene Michelle Daly war Finalistin des Julian Gayarre International Vocal Competition in Pamplona, Britten-Pears Young Artist und Wexford Festival Opera Young Artist. Michelle Daly gab ihr Debüt am Royal Opera House Covent Garden als Ninetta in der mit dem Olivier-Award ausgezeichneten Produktion von Verdis LES VEPRES SICILIENNES unter Leitung von Antonio Pappano und in der Inszenierung von Stefan Herheim. In diesem Herbst wird sie in einer Wiederaufnahme dieser Produktion ans Royal Opera House zurückkehren. Darüber hinaus gab sie dort Pisana in Verdis I DUE FOSCARI an der Seite von Plácido Domingo und Dritte Nymphe in Dvoraks RUSALKA. Zu den jüngsten Engagements der Mezzosopranistin zählen u. a. Dorabella / COSI FAN TUTTE für das Lismore Opera Festival und das Windsor Festival, Polly Peacham / THE BEGGARS OPERA am European Opera Centre sowie Cornelia / GIULIO CESARE für The COR im Rahmen des Bloomsbury Festivals. An der English National Opera gastierte Michelle Daly u. a. als Fekluscha / KATJA KABANOWA, als Kretische Frau in Katie Mitchells Inszenierung von IDOMENEO, als Dritte Dame / DIE ZAUBERFLÖTE, Larina / EUGEN ONEGIN sowie Vlasta / THE PASSENGER. Michelle Daly ist auch auf dem Konzertpodium gerne gesehener Gast, darüber hinaus wirkt sie auch als Jazz-Interpretin und hat ein eigenes Album herausgebracht mit vom Acoustic Jazz und Soul inspirierten Songs.

Wir aus Glas

(Uraufführung: 2.6.2018)

Yasutaki Inamori (K/Ko), Gerhild Steinbuch (L/Ko), David Hermann (I), Jo Schramm (B), You-Jin Seo (Ko), Dorothea Hartmann (D), Elda Laro (ME), Steffen Hoppe (L)

Kaj Duncan David Komposition

Kaj Duncan David ist ein britisch-dänischer Komponist, Performer und Kurator. Er arbeitet mit verschiedenen Medien und erkundet Schnittstellen zwischen instrumentalen, elektronischen, audio-visuellen und installatorischen Formen. Von 2006 bis 2009 studierte er Musik und Klangkunst am Goldsmiths College in London. Danach verbrachte er einen Teil des Studiums am Dänischen Institut für Elektronische Musik (DIEM) in Aarhus als Schüler von Simon Steen-Andersen (2010-13). Sein Masterstudium schloss er bei Manos Tsangaris und Franz Martin Olbrisch an der Hochschule für Musik Dresden ab. Seine Werke wurden bei Festivals wie Cycle (Island), MärzMusik (Berlin), Rainy Days (Luxemburg), Klangwerkstatt (Berlin), Ultima (Oslo), Klang (Kopenhagen) und Nextfest (Kanada) gespielt. 

Up Close and Personal

(Uraufführung: 6.6.2018)

Kaj Duncan David (K), Troels Primdahl (R, B), Penelope Wehrli (Me), Daniel Gloger (S)

Caio de Azevedo Komposition

geboren 1993 in Salvador, Brasilien, ist Komponist. Als Mitglied der NEOJIBA (State Centers for the Youth and Children's Orchestras of Bahia) war er als Cellist, Professor und Komponist tätig. Als Cellist trat er mit dem Young Orchestra of Bahia mit wichtigen Solisten wie Martha Argerich, Lang Lang, Maxim Vengerov, u.a. in den USA, in Europa und Brasilien auf. Seine Kompositionen wurden vom MIVOS String Quartet (USA), dem International Contemporary Ensemble (USA) und dem OktopusEnsemble (DE) aufgeführt. Außerdem wurden zwei seiner Stücke als Abschluss der Reflective Conservatoire Conference (Guildhall School, London) gezeigt.
Für seine Kompositionen wurde ihm ein Preis bei dem Lindembergue Cardoso composition contest (Bahia) sowie der zweite Preis und der public-Preis beim First Composition Prize of Bahia verliehen.
Caio de Azevedo hat sein Bachelorstudium in Cello bei Prof. Suzana Kato an der Universidade Federal da Bahia sowie ein Masterstudium in Musical Creation-Interpretation bei Prof. Paulo Costa Lima mit dem Thema "Composing-Erotism" abgeschlossen. Zurzeit studiert er im Masterstudiengang Komposition bei Prof. Moritz Eggert an der Hochschule für Musik und Theater München.

liminal space

(Uraufführung: 8.6.2018)

Caio de Azevedo (K), Robin Becker (K), Felix Bönigk (K), Alexander Mathewson (K), Philipp Christoph Mayer (K), Jakob Stillmark (K), Maximilian Zimmermann (K), Jan Müller-Wieland (M), Waltraud Lehner (R), Ulrich Frommhold (B), Katherina Kopp (Ko), Christian Mayer (D), Kevin Helgath (Li)

Natasa Efstathiadi Bühne und szenische Ausstattung

Natasa Efstathiadi (born 1986) is an artist, living and working in Athens. She studied visual arts at the Athens School of Fine Arts, as well as woodmaking at the Sivitanidios technical school. Other occupations of hers include stage design and filmmaking. She has had many group exhibitions through the past years, as well as a solo exhibition in 2014 at CAN gallery, in Athens. She is also part of the art collective Arbit City, a group of 5 artists and friends interested in matters of the public space and the collective unconscious.

Bathtub Memory Project

(Uraufführung: 6.6.2018)

Eleftherios Veniadis (K), Eleni Efthymiou (R), Leonidas Giannakopoulos (V), Natasa Efstathiadi (B/A), Vassilis Selimas (VI)

Eleni Efthymiou Regie

Eleni Efthymiou works as a director, performer and singer. She studied theatre directing and acting at the Department of Theatre, School of Fine Arts, in Aristotle University of Thessaloniki and classical singing as a student of mezzo soprano Rossitza Troeva. She is in favour of an idea of theatre as an ongoing, everlasting investigation of the connection between human condition and society. Interested in creating an acoustic environment that evokes the principal themes of each play, she works primarily with the medium of sound. She makes use either of contemporary music and familiar songs or of original music themes usually composed by herself. So, moving between the aesthetics of art, cinema, documentary and fiction, she imaginatively invents a new language of theatre. At the same time, she focuses on the inspiring exploration of the coexistence of representation, space, body and identity.

Bathtub Memory Project

(Uraufführung: 6.6.2018)

Eleftherios Veniadis (K), Eleni Efthymiou (R), Leonidas Giannakopoulos (V), Natasa Efstathiadi (B/A), Vassilis Selimas (VI)

Andreas Fischer Sänger/-in

Der Bass Andreas Fischer studierte Schulmusik und Gesang in Stuttgart und Wien. Schon während des Studiums wurde das Interesse an zeitgenössischer Musik zum zentralen Aspekt seiner Arbeit. Als freischaffender Sänger, Ensembleleiter und als der Bass der Neuen Vocalsolisten Stuttgart wirkte er bei ungezählten Uraufführungen, CD - und Rundfunkproduktionen mit. Dabei ist ihm der enge und produktive Kontakt zu den Komponisten besonders wichtig. So arbeitete er in den letzten Jahren intensiv mit Karlheinz Stockhausen, Helmut Lachenmann, Luciano Berio, Peter Eötvös, Chaya Czernowin, Brian Ferneyhough, Beat Furrer, Salvatore Sciarrino und George Aperghis zusammen, um nur Einige zu nennen.
Sein besonderes Interesse gilt auch dem Musiktheater. So sang er 2000 beim Festival d'automne in Paris die Rolle des Perseo in der Oper Perseo e Andromeda von Salvatore Sciarrino, stellte bei den Schwetzinger Festspielen 2001 den Bacon in der gleichnamigen Oper von Manuel Hidalgo dar, war 2003 bei der Uraufführung von Hilda Paredes' Oper The Phantom Palace beim Festival of Arts and Ideas in New Haven in der Titelpartie des Benefactor zu hören und sang sämtliche Basspartien bei der Weltpremiere von Brian Ferneyhoughs Shadowtime im Rahmen der Münchner Biennale, beim Festival d'autommne in Paris, in der English National Opera in London und beim Lincoln Center Arts Festival in New York.
Mit der Rolle des Father in der Oper Zaide/Adama von Chaya Czernowin debütierte er im Sommer 2006 bei den Salzburger Festspielen. Mit derselben Produktion gastierte er 2007 am Theater Basel und war in einer Neuproduktion derselben Oper im Frühjahr 2008 am Theater Bremen zu sehen. Es folgten Uraufführungen von Enno Poppes Oper Arbeit, Nahrung, Wohnung und Aura, der Oper von José Maria Sanchez-Verdù. Im Sommer 2010 führte er Chaya Czernowins Oper Pnima an der Staatsoper Stuttgart auf.

Nachlassversteigerung – - Auktionshaus Maidler -

(Uraufführung: 3.6.2018)

Frederik Neyrinck (K), Isabelle Kranabetter (D/R), Sarah Hoemske (B/K), Andreas Fischer (S)

Thomas Florio Sänger/-in

Der Amerikaner Thomas Florio studierte an der James Madison University of Virginia und an der Indiana University Jacobs School of Music Gesang. Er war Mitglied des Wolf Trap Opera Studios und des Merola Opera Program der San Francisco Opera. Der Bariton gewann zahlreiche Wettbewerbe. Unter anderem erhielt er die Auszeichnung zum "Sänger des Jahres" der Shreveport Opera und war Sieger des Wilfried C. Bain Scholarship Wettbewerbs. Die Live-Aufnahme von VOLPONE (John Musto), in der Thomas Florio die Partie des Judge Number Three sang, wurde für den Grammy Award 2009 nominiert. Im Oktober 2011 debütierte er mit einem Liederabend in der Carnegie Hall, New York. Von 2011 bis 2013 war er an der Hamburgischen Staatsoper Mitglied des Internationalen Opernstudios. Dort übernahm er Partien wie Dr. Falke in DIE FLEDERMAUS und Schaunard in LA BOHEME, sowie Angel 6 in Luke Bedfords neuer Oper SEVEN ANGELS und Archibius (DIE UNGLÜCKSELIGE CLEOPATRA von Johann Mattheson). Später folgten Marullo / RIGOLETTO, Dr. Falke / DIE FLEDERMAUS und Kuligin / KATJA KABANOWA. 2014 - 2016 war Thomas Florio Ensemblemitglied des Theater Magdeburg, wo er u. a. Partien wie Guglielmo / COSÌ FAN TUTTE, Papageno / DIE ZAUBERFLÖTE, Schaunard / LA BOHEME, Don Manuel in der deutschen Erstaufführung von Zdeněk Fibichs NEVĚSTA MESSINSKÁ und Willem sowie Gefängniskaplan in der deutsche Erstaufführung von Philip Glass' DER PROZESS sang. An der Deutschen Oper Berlin gastierte er 2018 als Dritter Richter in DAS WUNDER DER HELIANE sowie als Junger Mann in WIR AUS GLAS.

Wir aus Glas

(Uraufführung: 2.6.2018)

Yasutaki Inamori (K/Ko), Gerhild Steinbuch (L/Ko), David Hermann (I), Jo Schramm (B), You-Jin Seo (Ko), Dorothea Hartmann (D), Elda Laro (ME), Steffen Hoppe (L)

Leonidas Giannakopoulos Video

Leonidas Giannakopoulos was born in Hania Crete in 1983. He studied in the School of fine arts of Athens from 2004 to 2011 printmaiking, drawing and painting. He lives and works in Athens. special award: 2009. Special award from Yiannis Spiropoulos Foundation workshops: 2017. Onassis Cultural Center Workshop for the new music theatre biennale of Munich 2018.OCC, Athens 2016. Mural project for the 3rd International Conference in Heritage Initiative for Concervation, Elefsina 2016. Rowaq 6th art dialgue: Rowaq Al-Balqa Gallery, Jordan Other working activities: 2017. Design and drawings for video projection for the theatrical play "MOMO" .National theatre of Greece artist residency: 2017. Kooshk residency.Tehran,Iran solo exhibitions: 2017. "King in the mist". mural presentation at Mohsen gallery.Tehran,Iran. 2017. "Sky voyagers". Art -Athina 2017. Agathi-Kartalos Gallery Booth. Athens. 2016. Leonidas Giannakopoulos, Elika Gallery, Athens He also participated in many group exhibitions in Greece and abroad.

(Website)

Bathtub Memory Project

(Uraufführung: 6.6.2018)

Eleftherios Veniadis (K), Eleni Efthymiou (R), Leonidas Giannakopoulos (V), Natasa Efstathiadi (B/A), Vassilis Selimas (VI)

Daniel Gloger Sänger/-in

Der Countertenor Daniel Gloger inspiriert wie kaum ein anderer Sänger seines Fachs KomponistInnen unserer Zeit zu neuen Klängen. Leidenschaftlich begibt er sich wie auch in der historischen Musik bis zur Klassik dabei auf die Suche nach der idealen Interpretation eines Werkes.
Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit Lucia Ronchetti, Jennifer Walshe, Georg Friedrich Haas, Bernhard Lang und Enno Poppe. Als regelmäßiger Gast bei den europäischen Festivals neuer Musik sang er über 200 Uraufführungen u. a. beim Ultraschall Festival Berlin, bei Musica Viva München, den Klangspuren Schwaz, den Tagen für Neuen Musik Zürich, dem Festival d'Automne Paris und dem Warschauer Herbst.
Mit großem Spielwitz und charakteristischer Stimme ist Daniel Gloger ein gefragter Darsteller im zeitgenössischen Musiktheater. Zu den herausragenden Arbeiten zählen hier die Titelrolle in Adriana Hölszkys "Der gute Gott von Manhattan" (Schwetzinger SWR Festspiele, 2004 und Semperoper Dresden, 2005) und die Titelrolle in der Uraufführung von Bernhard Langs "Montezuma - Fallender Adler" am Nationaltheater Mannheim 2010. Im Rahmen der Schwetzinger SWR Festspiele brachte er die Operntrilogie "Bluthaus" (2011), "Thomas" (2013) und "Koma" (2016) von Georg Friedrich Haas und dem Librettisten Händl Klaus erfolgreich zur Uraufführung.
Weitere Hauptrollen interpretierte Daniel Gloger an der Staatsoper Stuttgart (Chaya Czernowin: "Pnima"), der Staatsoper Berlin (Lucia Ronchetti: "Lezioni di tenebra"; Oscar Strasnoy: "Geschichte"), den Salzburger Festspielen ("Judith" nach Vivaldi), am Staatstheater Saarbrücken und den Wiener Festwochen ("Bluthaus") sowie am Teatro Colón in Buenos Aires (Oscar Strasnoy: "Hochzeitsvorbereitungen" und "Geschichte"). Die Uraufführung von "Melancholia" von Georg Friedrich Haas sang er an der Opéra national de Paris sowie in Folge an den Opernhäusern in Oslo und Graz. Vor dem Hintergrund seiner zahlreichen Erfahrungen als Solist im Musiktheater entwickelte Daniel Gloger 2013 das szenische Solo-Projekt "NACKT".
Der gebürtige Stuttgarter schloss sein Gesangsstudiums 2005 bei Donald Litaker an der Musikhochschule Karlsruhe mit dem Konzertexamen ab. Seine Diskographie umfasst u. a. CD-Aufnahmen mit dem Pianisten Peter von Wienhardt, dem Kammerchor Saarbrücken, dem Ensemble 2e2m Paris, den Komponisten und Interpreten von stock11.de sowie den Neuen Vocalsolisten Stuttgart.
In der Saison 2017/18 führt ihn die Uraufführung von Alexander Kaisers "Schwarzes Licht" mit dem Klangforum Wien zum Transart Festival Bozen. Und nach der Uraufführung bei den Wiener Festwochen 2017 singt Daniel Gloger auch die Deutsche Erstaufführung der für ihn komponierten Titelrolle des Parzefool in der Oper "Mondparsifal Beta 9-23" von Bernhard Lang (Inszenierung: Jonathan Meese) im Haus der Berliner Festspiele.

Up Close and Personal

(Uraufführung: 6.6.2018)

Kaj Duncan David (K), Troels Primdahl (R, B), Penelope Wehrli (Me), Daniel Gloger (S)

Dorothea Hartmann Dramaturgie

Dorothea Hartmann ist seit 2012 stellvertretende Chefdramaturgin der Deutschen Oper Berlin sowie Künstlerische Leiterin der "Tischlerei", der experimentellen Spielstätte des Hauses. Sie studierte Schulmusik an der Musikhochschule Freiburg sowie Germanistik und Theaterwissenschaften in Freiburg und Wien. Ab 2003 arbeitete sie als Dramaturgieassistentin am Nationaltheater Mannheim, dann als Operndramaturgin am Landestheater Linz. Ab 2006 war sie Dramaturgin für Oper und Konzert an der Staatsoper Hannover, ab 2010 leitete sie zudem die neugegründete Sparte Junge Oper Hannover. Lehrauftrag im Studiengang Regie an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. Als Librettistin verbindet sie eine Zusammenarbeit mit den Komponisten Stefan Johannes Hanke, Peter Androsch, Lin Wang, Mischa Tangian und Gordon Kampe. 2011 - 2013 war sie Mitglied in der Jury für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST, 2013 Jurymitglied im Fonds experimentelles Musiktheater Nordrhein-Westfalen. 2016 Berufung ins Kuratorium für das Kinder- und Jugendtheaterzentrum Deutschland und seit 2016 Vorstandsmitglied der Dramaturgischen Gesellschaft.

Wir aus Glas

(Uraufführung: 2.6.2018)

Yasutaki Inamori (K/Ko), Gerhild Steinbuch (L/Ko), David Hermann (I), Jo Schramm (B), You-Jin Seo (Ko), Dorothea Hartmann (D), Elda Laro (ME), Steffen Hoppe (L)

David Hermann Inszenierung

David Hermann studierte Regie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und war Assistent von Hans Neuenfels. Im Jahr 2000 gewann er den Ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb für Regie und Bühnenbild in Graz. Er inszenierte u. a. am Theater Heidelberg, am Staatstheater Nürnberg, an der Deutschen Oper am Rhein, bei der Ruhrtriennale sowie am Theater Basel und an der Oper Frankfurt, wo er u. a einen dreiteiligen Monteverdi-Zyklus und zuletzt Janaceks AUS EINEM TOTENHAUS erarbeitete. Weitere Arbeiten in jüngerer Zeit realisierte er u. a. an der Oper Amsterdam, an der Vlaamse Opera in Antwerpen, an der Oper von Nancy, am Aalto-Theater Essen, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und an der Oper Zürich. Mit seiner Inszenierung von Mozarts ASCANIO IN ALBA gab David Hermann sein Debüt bei den Salzburger Festspielen. 2012 debütierte David Hermann an der Deutschen Oper Berlin mit Helmut Lachenmanns DAS MÄDCHEN MIT DEN SCHWEFELHÖLZERN, es folgten 2014 Iannis Xenakis' ORESTEIA, 2016 Leos Janaceks DIE SACHE MAKROPULOS und 2018 die Uraufführung WIR AUS GLAS in der Tischlerei.

Wir aus Glas

(Uraufführung: 2.6.2018)

Yasutaki Inamori (K/Ko), Gerhild Steinbuch (L/Ko), David Hermann (I), Jo Schramm (B), You-Jin Seo (Ko), Dorothea Hartmann (D), Elda Laro (ME), Steffen Hoppe (L)

Sabine Heymann deutsche Übersetzung des Textes

Kulturjournalistin, Theaterkritikerin und Übersetzerin. Seit 1980 war sie 14 Jahre lang Kulturkorrespondentin in Rom u.a. für Theater heute und die Frankfurter Rundschau, danach Kuratorin von Begleitprogrammen zu Ausstellungen an der Bonner Bundeskunsthalle. 1996 wechselte sie an die Gießener Universität, wo sie bis 2017 Geschäftsführerin des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) war. Sabine Heymann übersetzt Theatertexte, Belletristik und Sachbücher vor allem aus dem Italienischen, aber auch aus dem Französischen, Spanischen und Englischen und ist als Kennerin der Theaterszene in Italien und China Kuratorin von Foren und Tagungen und künstlerische Beraterin bei Festivals und Projekten. 2017 publizierte sie gemeinsam mit Cao Kefei und Christoph Lepschy das Buch "Zeitgenössisches Theater in China" (Alexander Verlag Berlin).

Ein Porträt des Künstlers als Toter

(Uraufführung: 3.6.2018)

Franco Bridarolli (K), Davide Carnevali (R/T), Sabine Heymann (dt. Ü), Charlotte Pistorius (B/K), Roman Reeger (D)

Alexandra Hutton Sänger/-in

Die australische Sopranistin studierte am Royal College of Music London und feierte 2012 ihr internationales Operndebüt als Papagena / DIE ZAUBERFLÖTE an der Deutschen Oper Berlin. Zu ihrem Repertoire zählen u. a. Adele / LE COMTE ORY, Blonde / DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL, Marzelline / FIDELIO und Miss Wordsworth / ALBERT HERRING. Sie wurde durch das Britten-Pears Programme gefördert und ist Preisträgerin des "Internationalen Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerb". 2011 trat sie als Miss Wordsworth / ALBERT HERRING beim Aldeburgh Festival auf und debütierte mit dem Royal Philharmonic Orchestra in Goreckis 3. Sinfonie. Seit 2013 ist sie der Deutschen Oper Berlin verbunden, zunächst als Stipendiatin, ab 2015 als Ensemblemitglied des Hauses und verkörperte u.a. Barbarina / DIE HOCHZEIT DES FIGARO, Frasquita / CARMEN, Zerlina / DON GIOVANNI, Papagena / DIE ZAUBERFLÖTE, Tebaldo / DON CARLO, Giannetta / DER LIEBESTRANK, Musetta / LA BOHÈME, Despina /COSI FAN TUTTE und Susanna / LE NOZZE DI FIGARO.

Wir aus Glas

(Uraufführung: 2.6.2018)

Yasutaki Inamori (K/Ko), Gerhild Steinbuch (L/Ko), David Hermann (I), Jo Schramm (B), You-Jin Seo (Ko), Dorothea Hartmann (D), Elda Laro (ME), Steffen Hoppe (L)

Miika Hyytiäinen Komposition, Konzept und Regie

Miika Hyytiäinen wurde 1982 in Helsinki geboren. An der Universität der Künste in Berlin studierte er Komposition und Experimentelles Musiktheater bei Daniel Ott. 2014 gewann sein Stück „You Are Here” den „Opera and the Media of the Future”-Wettbewerb, organisiert vom Glyndebourne Opera House und der University of Sussex. Seine Kammeroper „La Figure de la Terre" wurde 2013 an den Sophiensälen Berlin uraufgeführt. 2012 hatte seine Oper „Omnivore" für Mobiltelefone in Zusammenarbeit mit der finnischen Nationaloper ihre Premiere. Hyytiäinen komponierte zudem diverse Kammermusikstücke. Seit 2014 promoviert er an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Seine Kompositionen wurden bisher in allen nordischen Ländern, Frankreich, Japan, den Niederlanden und England gespielt.

Königliche Membranwerke - Nomictic Solutions

(Uraufführung: 5.6.2018)

Miika Hyytiäinen (K/Kon/R), Nicolas Kuhn (K/Kon/R), Christiane Plank (D), Babylonia Constantinides (K/R/V/T), Anna Maria Münzner (B/Kon/R), Martina Koppelstetter (S), Marie-Sophie Pollak (S), Eberhard Francesco Lorenz (S), Martin Walch (Schauspieler), Kai Wangler (Ak), Samuel Stoll (Hr), Gergö Matyas (T)

Ruedi Häusermann Komposition und Regie

Der Komponist und Regisseur Ruedi Häusermann wurde 1948 in Lenzburg geboren. Er studierte Ökonomie und Musik. Früh interessierte er sich für Jazz und freie Improvisation. Häusermann inszenierte unter anderem an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg Platz, am Theater Basel, am Neumarkttheater und Schauspielhaus Zürich, am Burgtheater Wien, den Münchner Opernfestspielen und den Zürcher Festspielen. Über die Jahre hinweg hat Häusermann eine eigene musiktheatralische Sprache geschaffen, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde, zuletzt mit dem Kunstpreis der Stadt Zürich (2011). In seinen Abenden, denen lange Phasen der Komposition und Themenfindung vorausgehen, untersucht er die Möglichkeit von Theater und Musik, sich gegenseitig neue Räume zu eröffnen. Dabei geht sein Blick voll Zuwendung aufs Detail, es entsteht ein poetischer, vieldeutiger Mikrokosmos.

TONHALLE (Max-Joseph-Platz 1b) – Eine musik-theatralische Selbstbehauptung

(Uraufführung: 3.6.2018)

Ruedi Häusermann (K/R), Giuseppe Reichmuth (A), Sabine Hilscher (Ko), Judith Gerstenberg (D), Gabriel Dernbach, Simon Hertling, Jesko Stüve, Shintaro Sugiura (KG)

Clara Iannotta Komposition und Konzeption

Die 1983 in Rom geborene Clara Iannotta interessiert sich vor allem für Musik als existenzielle, physische Erfahrung – Musik soll man ebenso sehen wie hören. Dies ist einer der Gründe dafür, dass sie lieber von der Choreografie des Klangs statt von Orchestrierung spricht. Iannotta hat an den Konservatorien von Mailand und Paris, am IRCAM und an der Harvard University bei Alessandro Solbiati, Frédéric Durieux und Chaya Czernowin studiert. Zuletzt schrieb sie u.a. für Quatuor Diotima (DAAD), Trio Catch (Wittener Tage für neue Kammermusik), Ensemble Intercontemporain (Festival d’Automne), Ensemble 2e2m (Festival Présence, Radio France), Münchener Kammerorchester (Musica Femina München), Neue Vocalsolisten Stuttgart (Festival ECLAT), Arditti Quartet (Festival d’Automne) und Nikel (Internationales Musikinstitut Darmstadt).
Iannotta war 2013 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD und wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Berlin Rheinsberger Kompositionspreis und dem Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart. Sie erhielt ein Stipendium der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, war Finalistin des Gaudeamus-Preises und stand mit der Portrait-CD „A Failed Entertainment" auf der Bestenliste 2/2016 der deutschen Schallplattenkritik. Im Dezember 2017 erhielt sie den renommierten Hindemith Preis des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Seit 2014 ist Iannotta künstlerische Leiterin der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik.  

Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Skull ark, upturned with no mast

(Uraufführung: 2.6.2018)

Clara Iannotta (K/K), Anna Kubelik (A), Eva G. Alonso (Li), Johanna Zimmer (S), Truike van der Poel (S)

Yasutaki Inamori Komposition, Konzept

Yasutaki Inamori wurde 1978 in Tokio geboren. Er studierte Komposition an der Tokio-Gekugei-Universität bei Prof. Masahiro Yamauchi, wechselte an die Hochschule für Musik und Tanz Köln und setzte sein Studium 2009 bei Prof. Johannes Schöllhorn und 2011 bei Prof. Michael Beil fort, das er 2011 mit einem Konzertexamen (Instrumentale Komposition) und 2013 mit einem Master (Elektronische Komposition) abschloss. Er hat seit 2014 einen Lehrauftrag von der Hochschule für Musik und Tanz Köln (Instrumentation und Instrumentenkunde neuer Musik).
Inamori ist international tätig, seine Musik wurde in Deutschland, der Schweiz, USA, Italien, Belgien, Niederlande, Mexico, Finland sowie in Japan aufgeführt. Er arbeitete zusammen mit Solisten und Klangkörpern wie dem WDR Sinfonieorchester Köln, Gürzenich Orchester Köln, SWR Radiosinfonieorchester Stuttgart, Philharmonischen Orchester Würzburg, Landesjugendorchester NRW, der Brussels Philharmonic, der New Japan Philharmonic, dem Tokyo Philharmonie Orchester, l'instant donné, Ensemble Garage, Ensemble Handwerk, Mario Caroli, Camilla Hoitenga, Carin Levine, Barbara Maurer, Boris Radulovic, Dirk Rothbrust and Rie Watanabe.
Inamoris Werk wurde ausgezeichnet mit dem 1. Preis des 76. Japanischen Musikwettbewerb 2007, dem Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium 2011 der Stadt Köln, dem 1. Preis des Komplize Kompositionswettbewerb 2017, u.a.2009-2012 war Inamori Stipendiat der Rohm Music Foundation und 2012 Stipendiat der Nomura Foundation. Im Jahr 2017 war er gemeinsam mit der Schlagzeugerin Rie Watanabe Stipendiat des Künstlerhofs Schreyahn.

Wir aus Glas

(Uraufführung: 2.6.2018)

Yasutaki Inamori (K/Ko), Gerhild Steinbuch (L/Ko), David Hermann (I), Jo Schramm (B), You-Jin Seo (Ko), Dorothea Hartmann (D), Elda Laro (ME), Steffen Hoppe (L)

Maria Karamouza Sänger/-in

The soprano Maria Karamouza was born in Thessaloniki in 1991. She studied at Aristotelian University at the department of Forestry and Physical Environment's research. She possesses high degrees of elevated music studies and counterpoint. She participated at Europa Cantat festival of Hungary in Pécs and in other music festivals in Greece, as a student. She studied percussion with Loukas Metaxas and Dimitris Panagoulias. She has sitted in on plenty of classes and seminars of classical singing with teachers such us Philippe Forget, Aggelika Kathariou, Nafia Fiorou, etc. She sings traditional greek, south italian, african folk-traditional music, she runs her accapela group. She participated in opera studio, Skull of Yorick Productions, performed at operas "Il Tabarro", ''Suor Angelica '', "Dido & Aeneas", ''Carmen''. Moreover , she played at Sarantis Kassaras' opera ''Phillip and Alexander '' which was presented at Luxemburg and the Royal Theatre of Thessaloniki. Since 2015 she studies at the State Conservatory at the department of Monody with Nadia Fiorou as her tutor. She makes collaborations with percussion teams, rock bands, djs of electronic music, barock ensembles. She also juggles and enjoys festivals in nature.

Bathtub Memory Project

(Uraufführung: 6.6.2018)

Eleftherios Veniadis (K), Eleni Efthymiou (R), Leonidas Giannakopoulos (V), Natasa Efstathiadi (B/A), Vassilis Selimas (VI)

Martina Koppelstetter Sänger/-in

Seit ihrem Studium an der Musikhochschule in München arbeitet die Altistin Martina Koppelstetter als freischaffende Gesangssolistin im nationalen und internationalen Opern-und Konzertbereich. Engagements führten sie u.a. an die Opernhäusern von Klagenfurt, Innsbruck, Wien (Theater an der Wien), Ulm, München (festes Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz von 2003 - 07), Bath, Montpellier und Paris (Theatre des Champs-Élysées), zu den Orchestern des BR ("musica viva") und des NDR ("das neue werk"), dem Orchestre de la Suisse-Romande, dem Zürcher Tonhallenorchster, dem Basler Kammerorchester uva. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Enoch zu Guttenberg, Helmuth Rilling, Armin Jordan, Alicja Mounk, Paul Goodwin und Constantinos Carydis und Regisseuren wie Doris Dörie, Katharina Wagner und Claus Guth. Zusammen mit dem Ensemble "Così facciamo" erarbeitete Sie die letzten Jahre wichtige Rollen ihres Fachs in der Barockmusik, zuletzt die "Ottavia" aus Monteverdis "L'Incoronazione di Poppea", mit welcher sie u.a. im Cuvilliéstheater in München und in der Schweiz zu erleben war. Einen weiteren Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet zeitgenössische Musik, mit deren Uraufführung sie regelmässig betraut wird. Mit der Gruppe "3Gesang" lotet sie das Verhältnis zwischen bayerischer Volksmusik und modernen Kompositionen aus, und testet in Grenzgängen mit dem Komponisten Mathis Nitschke neue Möglichkeiten des Musiktheaters (Oper im öffentlich Raum). Ihre CD-Einspielungen reichen von Bachs "h-moll-Messe" bis zu Opern von W. Hiller. Seit 2012 ist sie Dozentin für Ariengestaltung beim Masterstudiengang Musiktheater an der Theaterakademie August Everding in München.

 www.koppelstetter.com

Königliche Membranwerke - Nomictic Solutions

(Uraufführung: 5.6.2018)

Miika Hyytiäinen (K/Kon/R), Nicolas Kuhn (K/Kon/R), Christiane Plank (D), Babylonia Constantinides (K/R/V/T), Anna Maria Münzner (B/Kon/R), Martina Koppelstetter (S), Marie-Sophie Pollak (S), Eberhard Francesco Lorenz (S), Martin Walch (Schauspieler), Kai Wangler (Ak), Samuel Stoll (Hr), Gergö Matyas (T)

Anna Kubelik Architektur

In Luzern (Schweiz) geboren und in den USA und Wien (Österreich) aufgewachsen studierte Anna Kubelík an der Chelsea College of Art & Design, London, bevor sie ihr Studium an der Architectural Association, School of Architecture in London (UK) abschloss. Nachdem sie einige Jahre als Architektin in London und Berlin gearbeitet hatte, bewegte sie sich zunehmend in den Bereich der darstellenden Künste. Ihre Projekte umfassen Installationen kombiniert mit performativen Elementen an der Akademie der Künste am Pariser Platz, Berlin, das Musikfestival in Aix en Provence, Frankreich, Ankunft neue Musik & Ultraschall Festival, Berlin, und für das Projekt 'Movigami' im Radialsystem V, Berlin, erhielt sie den 1.Platz des Blooom Awards auf der Kölner Kunstmesse 'Art.Fair' für ihre interdisziplinäre Praxis. Ihre Arbeit bewegt sich im Bereich von kinetischen Skulpturen und Installationen und haben oft einen musikalischen und physikalischen Kontext, den man in Konzerten als auch Ausstellungen oder Performances wiederfindet.
Ihre Arbeit verorten sich nicht nur in der bildenden Kunst, sondern sie ist ebenso in den darstellenden Künsten tätig. Formate wie Kurzfilme oder Hörspiele sowie ihre Engagements an der Volksbühne und der Neuköllner Oper (Berlin) erweitern ihre Perspektiven in den performativen Künsten und ermöglichen ihr damit, Projekte, die sowohl darstellenden als auch bildenden Kunst zusammenführen. So performed sie beispielsweise mit Ondřej Adámek (Komponist) ihre Papierskulpturen in einer Performance in der Akademie der Künste am Pariser Platz oder im Radialsystem V in Berlin und arbeitet mit Tänzern und Komponisten an beweglichen Skulpturen und Installationen.
Stipendien und Förderungen zeichnen ihren Werdegang aus. So erhielt sie beispielsweise das Stipendium der 'Akademie Schloss Solitude' in Stuttgart in 2015/16 und das der 'Villa Massimo, Deutsche Akademie in Rom in 2016/17. Kooperationen mit anderen Disziplinen bzw. Institutionen wie der UNESCO formen ihre Arbeit, bei denen Musik, Tanz, Film und Wissenschaft wichtige Rollen spielen. Anna Kubelík lebt und arbeitet in Berlin.

Skull ark, upturned with no mast

(Uraufführung: 2.6.2018)

Clara Iannotta (K/K), Anna Kubelik (A), Eva G. Alonso (Li), Johanna Zimmer (S), Truike van der Poel (S)

Nicolas Kuhn Komposition, Konzept und Regie

Nicolas Kuhn, geboren 1989 in Stuttgart, studierte von 2010 bis 2015 Komposition bei Mark Andre und Manos Tsangaris an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Seit 2016 setzt er seine Studien in Komposition und Orchesterleitung an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei José Maria Sánchez Verdú und Rüdiger Bohn fort. Seine Musik wurde von Ensembles wie dem Ensemble Recherche, der Dresdner Philharmonie und Interpreten wie El Perro Andaluz und Susanne Leitz-Lorey (Neue Vocalsolisten Stuttgart) aufgeführt. Werke von Nicolas Kuhn waren u.a. beim Lucerne Festival, bei Tonlagen Dresden sowie im Off-Programm der Donaueschinger Musiktage zu erleben. Er erhielt verschiedene Stipendien und Auszeichnungen, zuletzt den Förderpreis für junge Komponisten und Musikwissenschaftler des Sächsischen Musikbundes.

Königliche Membranwerke - Nomictic Solutions

(Uraufführung: 5.6.2018)

Miika Hyytiäinen (K/Kon/R), Nicolas Kuhn (K/Kon/R), Christiane Plank (D), Babylonia Constantinides (K/R/V/T), Anna Maria Münzner (B/Kon/R), Martina Koppelstetter (S), Marie-Sophie Pollak (S), Eberhard Francesco Lorenz (S), Martin Walch (Schauspieler), Kai Wangler (Ak), Samuel Stoll (Hr), Gergö Matyas (T)

Lam Lai Komposition und Installation

Lam Lai wurde in Hongkong geboren. Sie studierte Komposition an der Hong Kong Academy for Performing Arts und am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Als Komponistin setzt sie auf die Schaffung neuer Medienhybride. Ihre Kompositionen – Orchester-, Ensemble-, Elektronik- und interdisziplinäre Arbeiten – werden weltweit aufgeführt. Lam Lai konzentriert sich auf die Kombination konventioneller Performance-Praktiken mit anderen Kunstformen wie elektronischem Klang, visueller Kunst, Film, Literatur und Theater. Ihr Werk „Frozen Moment“ für die Synchronisierung von zwei Ensembles in zwei Städten wurde vom Hong Kong New Music Ensemble und dem Ensemble Adapter bei den Berliner Festspielen im März 2011 aufgeführt. Sie arbeitete u.a. mit dem Nieuw Ensemble (Amsterdam), International Ensemble Modern Akademie (Frankfurt), Experimentalstudio des SWR (Freiburg), Atlas Academy (Amsterdam), Parallax (Norwegen), Dallas Winds (USA) und dem Hong Kong New Music Ensemble zusammen. Ihre Werke wurden u.a. beim Holland Festival, MOBILE M+: INFLATION! (Hongkong), Musica Nova Helsinki, Atlas Festival (Amsterdam), New vision arts festival (Hongkong), Sonic Anchor (Hongkong), WASBE wind band festival (Kalifornien) sowie in Südkorea und Frankreich aufgeführt. Gegenwärtig ist sie als Komponistin und Performerin bei der Musiktheater-Kompanie de Veenfabriek in den Niederlanden tätig.

Bubble <3

(Uraufführung: 2.6.2018)

Lam Lai (K/I), Wilmer Chan (K/L), Nadim Abbas (L/B/Ch), Vanissa Law (K/PM), Fiona Lee (I/B), Susanne Leitz-Lorey (S), Martin Nagy (S), Guillermo Anzorena (S)

Vanissa Law Komposition und Projektmanagement

Vanissa Law was born in Hong Kong and began her studies at the Hong Kong Baptist University (HKBU) in 2004. Starting out as a piano major, she studied with Chinese composer Mr. Cui Shiguang. After graduating from HKBU, Vanissa turned her focus towards electroacoustic music whilst majoring in voice and music composition at Ball State University, Indiana. Vanissa was granted the Fulbright Research Award in 2014-15 and was sponsored to do a 10-month research residency at the Louisiana Digital Media Center. In 2017, she obtained a PhD in interactive electroacoustic music at HKBU under the supervision of Prof. Christopher Keyes.

Bubble <3

(Uraufführung: 2.6.2018)

Lam Lai (K/I), Wilmer Chan (K/L), Nadim Abbas (L/B/Ch), Vanissa Law (K/PM), Fiona Lee (I/B), Susanne Leitz-Lorey (S), Martin Nagy (S), Guillermo Anzorena (S)

Fiona Lee Installation und Bühne

Born in Hong Kong, Fiona Lee’s works of art are derived from the intersection between installation and performance. Listening creates an important connection between Fiona and the world; this is when she feels the movement of every single moment. She believes her art creations represent the progress she is making in exploring and accepting her own and others’ possibilities.

Lee’s installations & performances have featured at a number of art festivals and exhibitions in Hong Kong, Japan, Philippines, Korea & Taiwan. She has also featured in duo or trio improvisation performance section with a variety of musicians & sound artists in gigs and site-specific environments.

Bubble <3

(Uraufführung: 2.6.2018)

Lam Lai (K/I), Wilmer Chan (K/L), Nadim Abbas (L/B/Ch), Vanissa Law (K/PM), Fiona Lee (I/B), Susanne Leitz-Lorey (S), Martin Nagy (S), Guillermo Anzorena (S)

Waltraud Lehner Regie

Die Münchener Regisseurin Waltraud Lehner setzt seit Beginn ihrer umfassenden Regietätigkeit einen Schwerpunkt ihrer rund vierzig Inszenierungen auf Ur- und Erst­aufführungen. Sie ist Preisträgerin des Europäischen Opernregie­preises und ausgezeichnet mit dem Preis für Chamber Opera von Music Theatre Now. Ihre Arbeiten wurden mehrfach als "Inszenierung des Jahres" in der Opernwelt nominiert. Seit 2013 ist sie Professorin für Szenische Leitung an der Hochschule für Musik und Theater München und Künstlerische Leiterin des von ihr gegründeten Formats "Musiktheater-im-Reaktor".

liminal space

(Uraufführung: 8.6.2018)

Caio de Azevedo (K), Robin Becker (K), Felix Bönigk (K), Alexander Mathewson (K), Philipp Christoph Mayer (K), Jakob Stillmark (K), Maximilian Zimmermann (K), Jan Müller-Wieland (M), Waltraud Lehner (R), Ulrich Frommhold (B), Katherina Kopp (Ko), Christian Mayer (D), Kevin Helgath (Li)

Susanne Leitz-Lorey Sänger/-in

Susanne Leitz-Lorey, lyrischer Sopran, studierte an der Musikhochschule Stuttgart. Nach Abschluss des Gesangsstudiums 1988 besuchte sie die Opernschule und legte 1991 die Bühnenreife ab. Kurse bei Eugen Rabine, Judith Beckmann, Barbara Schlick und Ingrid Figur vervollständigen ihre Studien.
In Zusammenarbeit mit Helmuth Rilling, Ingo Metzmacher, Hans Zender, Manfred Schreier und anderen ist sie als Konzertsängerin vielfältig künstlerisch tätig. Ihr Repertoire umfasst sämtliche große Oratorienpartien. Sie wirkt mit bei CD-Produktionen, Rundfunkaufnahmen und Operngastspielen.
Ihre Liebe gilt darüber hinaus dem Liedgesang, seit 1991 ist sie Mitglied der Neuen Vocalsolisten Stuttgart.

Bubble <3

(Uraufführung: 2.6.2018)

Lam Lai (K/I), Wilmer Chan (K/L), Nadim Abbas (L/B/Ch), Vanissa Law (K/PM), Fiona Lee (I/B), Susanne Leitz-Lorey (S), Martin Nagy (S), Guillermo Anzorena (S)

Daniel Libeskind Vortrag

Daniel Libeskind ist ein US-amerikanischer Architekt und Stadtplaner, der 1946 in Polen geboren wurde, nach Israel emigrierte, 1960 mit seiner Familie in die USA auswanderte und dort die amerikanische Staatsbürgerschaft annahm. Zu seinen bekanntesten Bauwerken gehören unter anderem das Jüdische Museum Berlin, das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück oder das Denver Art Museum.

Vorträge und Gespräche zu "Privatsache/Private Matter"

Stephan Pauly (Vortrag), Daniel Libeskind (Vortrag), Saskia Sassen (Vortrag), Marlene Streeruwitz (Vortrag), David Roesner (M)

Daniel Linehan Choreographie und Konzept

Hiatus ist die Tanzkompanie des Choreographen und Tänzers Daniel Linehan (geboren 1982 in den USA). Linehans choreographische Arbeit zielt darauf ab, die Linie, die den Tanz von allem anderen trennt, leicht zu verschleiern. Er nähert sich Performances aus der Sicht eines neugierigen Laienspielers, testet verschiedene Interaktionen zwischen Tanz- und Nichttanzformen, sucht nach unwahrscheinlichen Konjunktionen, Gegenüberstellungen und Parallelen zwischen Texten, Bewegungen, Bildern, Liedern, Videos und Rhythmen. Nach seinem Studium an der Tanzschule von Anne Teresa De Keersmaeker P.A.R.T.S. in Brüssel produzierte Daniel Linehan mit Unterstützung der flämischen Regierung seine Arbeit von seiner neuen Heimat in Belgien aus. Zu seinen neueren Performances und Werken gehören Un Sacre du Printemps (2015) und Flood (2017). Von 2013 - 2016 war er Artist-in-Residence an der Opéra de Lille (FR). Derzeit ist er Creative Associate 2017 - 2021 am deSingel International Arts Campus (Antwerpen, BE). Seine Arbeiten werden in Theatern und auf Festivals auf der ganzen Welt gezeigt. 

Third Space

(Uraufführung: 4.6.2018)

Stefan Prins (K/K), Daniel Linehan (Ch/K), Hiatus (Ch/T), Klangforum Wien (M), Bas Wiegers (M), Alain Franco (D), 88888 (B), Damien Petitot (V), Ralf Nonn (Li), Frédérick Denis (Ko), Florian Bogner, Peter Böhm (S)

Eberhard Francesco Lorenz Sänger/-in

Nach dem Schulmusikstudium mit Hauptfach Trompete in Freiburg im Breisgau begann der gebürtige Ulmer 1984 das Gesangsstudium in Karlsruhe bei Prof. Aldo Baldin. Die Ausbildung zum Opernsänger bei Prof. Renate Ackermann am Institut für Musiktheater führte ihn bald schon in das erste Festengagement ans Staatstheater in Karlsruhe. 1989 gewann Lorenz den Operngesangspreis beim internationalen CIEM in Genf. Daraufhin erfolgten viele weitere Engagements an Häusern wie Basel, Frankfurt a. M. und Berlin und der Wechsel ans Gärtnerplatztheater in München wo er bis 1996 als Ensemblemitglied ein großes Repertoire als Spieltenor erarbeitete. Es folgten Festengagements als Charaktertenor an die Häuser in Bonn und zuletzt nach Wiesbaden.
Viele Gastengagements führten ihn an die großen Bühnen Europas wie Paris, Berlin, Mailand, London, Brüssel, Lyon, Amsterdam, München, Stuttgart, Hamburg, Rom, Valencia, Barcelona etc. und zu den Festivals wie Salzburg, Bregenz, München, Edinburgh, Biennale in Venedig, Hollandfestival Amsterdam, um nur die wichtigsten zu nennen.
Als Konzertsänger tat sich Lorenz schon sehr früh mit spektakulären Uraufführungen hervor, wie 1984 dem "Prometeo" von Luigi Nono mit dem Teatro La Fenice Venedig und der Scala di Milano unter Claudio Abbado. Er sang in zahlreichen großen Konzertsälen wie Konzerthaus Wien, Konzertgebouw Amsterdam, De Doelen Rotterdam, Gasteig München, Tschaikowski Konservatorium Moskau und vielen mehr.
Seine Arbeit führte ihn mit vielen großen Dirigenten zusammen wie Sir Simon Rattle, Zubin Mehta, Armin Jordan, Riccardo Chailly, Kent Nagano, Antonio Pappano, Kazushi Ono, Hartmut Haenchen, Eliahu Inbal, Gerd Albrecht, Sylvain Cambreling, Michael Boder, Semyon Bychkov, Ingo Metzmacher, Dennis Russell Davies, Marc Minkowski, Michail Jurowskij, Wladimir Fedossejew, Donald Runnicles, Stefan Soltesz und Edo de Waart.
Etliche der Opernproduktionen, bei denen Lorenz mitwirkte, sind auf CD und DVD erschienen. Die Aufnahme von Busonis 'Faust' unter Kent Nagano wurde mit einem Grammy und der Goldenen Stimmgabel ausgezeichnet.

Königliche Membranwerke - Nomictic Solutions

(Uraufführung: 5.6.2018)

Miika Hyytiäinen (K/Kon/R), Nicolas Kuhn (K/Kon/R), Christiane Plank (D), Babylonia Constantinides (K/R/V/T), Anna Maria Münzner (B/Kon/R), Martina Koppelstetter (S), Marie-Sophie Pollak (S), Eberhard Francesco Lorenz (S), Martin Walch (Schauspieler), Kai Wangler (Ak), Samuel Stoll (Hr), Gergö Matyas (T)

Alexander Mathewson Komposition

Alexander Mathewson, geboren 1992 in Bulgarien. Aufgewachsen in USA, Saudi Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Schottland und Bulgarien, er hat mit 5 mit dem Klavierspiel begonnen. Von 2006 bis 2011 war er Schüler und Student im Fach Klavier von Prof. Marina Kapatsinskaya an der Nationalen Musikakademie in Sofia, Bulgarien. Seit 2014 studiert er Komposition an der Musikhochschule in München bei Prof. Moritz Eggert. Er arbeitet als freischaffender Musiker, Komponist, Musikjournalist und Lehrer.

liminal space

(Uraufführung: 8.6.2018)

Caio de Azevedo (K), Robin Becker (K), Felix Bönigk (K), Alexander Mathewson (K), Philipp Christoph Mayer (K), Jakob Stillmark (K), Maximilian Zimmermann (K), Jan Müller-Wieland (M), Waltraud Lehner (R), Ulrich Frommhold (B), Katherina Kopp (Ko), Christian Mayer (D), Kevin Helgath (Li)

Gergö Matyas Tuba

-am 15. 03. 1996 in Kaposvár (Ungarn) geboren

-seit Herbst 2014 Studium (Tuba) an der Hochschule für Musik und Theater München beim Prof. Josef Steinböck

-2016 Tubist der "European Workshop for Contemporary Music"

-2017 Praktikant bei den Münchner Symphonikern-Preisträger der 11th International Interpretative Competition for Wind Instruments Brno 2017 (2. Preis)-Orchestererfahrung in mehreren namhaften Orchestern: Bayerisches Staatsorchester; Stuttgarter Philharmoniker; Philharmonisches Orchester Kiel; Symphonieorchester Vorarlberg

-seit Mai 2018 Tubist des Polizeiorchesters Bayern-Tubalehrer am Klenze Gymnasium München sowie im Musikverein Eichenau

Königliche Membranwerke - Nomictic Solutions

(Uraufführung: 5.6.2018)

Miika Hyytiäinen (K/Kon/R), Nicolas Kuhn (K/Kon/R), Christiane Plank (D), Babylonia Constantinides (K/R/V/T), Anna Maria Münzner (B/Kon/R), Martina Koppelstetter (S), Marie-Sophie Pollak (S), Eberhard Francesco Lorenz (S), Martin Walch (Schauspieler), Kai Wangler (Ak), Samuel Stoll (Hr), Gergö Matyas (T)

Philipp Christoph Mayer Komposition

Philipp Christoph Mayer, 1995 geboren in Hanau. Ab dem sechsten Lebensjahr erhielt er Klavierunterricht und später zusätzlich mehrere Jahre Schlagzeugunterricht. Ab dem 15. Lebensjahr begann eine intensive Auseinandersetzung, für die er mit mehreren Preisen bei Kompositionswettbewerben für Jugendliche ausgezeichnet wurde, darunter zweimalig beim Bundeswettbewerb Komposition 2012 und 2013. Im Anschluss erhielt er 2014 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ein Aufenthalts-Stipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf. Seit 2013 studiert Philipp Christoph Mayer an der Musikhochschule München im Fach Komposition bei Frau Prof. Isabel Mundry. 2015/16 absolvierte er zwei Auslandssemester als Stipendiat des DFJWs am Conservatoire National Supérieur in Paris bei Prof. Stefano Gervasoni. 2016 wurde Philipp C. Mayers künstlerische Arbeit mit dem Kulturförderpreis des Main-Kinzig-Kreises ausgezeichnet. Seit Frühjahr 2017 ist er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

liminal space

(Uraufführung: 8.6.2018)

Caio de Azevedo (K), Robin Becker (K), Felix Bönigk (K), Alexander Mathewson (K), Philipp Christoph Mayer (K), Jakob Stillmark (K), Maximilian Zimmermann (K), Jan Müller-Wieland (M), Waltraud Lehner (R), Ulrich Frommhold (B), Katherina Kopp (Ko), Christian Mayer (D), Kevin Helgath (Li)

Anna Maria Münzner Bühnen- und Kostümbild, Konzept und Regie

ANNA MARIA MÜNZNER (*1986 in Karl-Marx-Stadt)

Bühnen- und Kostümbilddiplom an der HfBK Dresden 2014. 2016 Abschluss als Meisterschülerin bei Barbara Ehnes. Seitdem ist Anna Maria Münzner freischaffend tätig. Ihre Arbeitsbereiche umfassen Bühnen- und Kostümbild sowie Konzept und Regie in den Bereichen Neues Musiktheater, Performance und Film. "Bewegtes Land"-Theaterstück für vorbeifahrende Züge (2017), "Die Suche nach dem Ohh!", Neues Musiktheater (2016), "Das wesentliche findet in der Mitte statt- ein Performance-Abend" (2016), "Anatomie zerlegen"- performatives Konzert (2015), "Jesus Cries", Kinospielfilm (2016) Anna Maria Münzner ist Mitglied der Künstlerkollektive iOver und Drei Schwestern+

www.annamariamuenzner.de

Königliche Membranwerke - Nomictic Solutions

(Uraufführung: 5.6.2018)

Miika Hyytiäinen (K/Kon/R), Nicolas Kuhn (K/Kon/R), Christiane Plank (D), Babylonia Constantinides (K/R/V/T), Anna Maria Münzner (B/Kon/R), Martina Koppelstetter (S), Marie-Sophie Pollak (S), Eberhard Francesco Lorenz (S), Martin Walch (Schauspieler), Kai Wangler (Ak), Samuel Stoll (Hr), Gergö Matyas (T)

Martin Nagy Sänger/-in

Martin Nagy erhielt nach dem Studium der Schulmusik an der Stuttgarter Musikhochschule mit den Hauptfächern Violine und Gesang, der Liedklasse und des Opernfachs zunächst ein Engagement an der Oper Annaberg-Buchholz.
Seit 1993 ist er freischaffender Konzert- und Opernsänger. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen dokumentieren seinen Weg als Solist. Ein Schwerpunkt und zugleich belebender Kontrapunkt zu seiner Tätigkeit als Oratoriensänger ist heute die Arbeit mit den Neuen Vocalsolisten.

Bubble <3

(Uraufführung: 2.6.2018)

Lam Lai (K/I), Wilmer Chan (K/L), Nadim Abbas (L/B/Ch), Vanissa Law (K/PM), Fiona Lee (I/B), Susanne Leitz-Lorey (S), Martin Nagy (S), Guillermo Anzorena (S)

Neue Vocalsolisten Sänger/-in

Die sieben Konzert- und Opernsolisten, vom Koloratursopran über den Countertenor bis zum schwarzen Bass, verstehen sich vor allem als Forscher und Entdecker. Um dem Neuen den Weg zu bereiten, arbeiten die Neuen Vocalsolisten regelmäßig mit arrivierten und jungen KomponistInnen zusammen in der Recherche nach neuen Klängen, Stimmtechniken und vokalen Ausdrucksformen. So entstand im Laufe der letzten 20 Jahre ein reiches, hochvirtuoses und weltweit einzigartiges Repertoire vokaler Kammermusik.
Dabei bewegen sich die Neuen Vocalsolisten insbesondere auf dem Terrain des gegenwärtigen Musiktheaters, das mehr denn je durch elektronische Medien, Video- und Konzeptkunst geprägt ist. Interdisziplinäre Diskurse gehören daher selbstverständlich zur Arbeit des Ensembles. Bildende Kunst, Literatur, Film und performative Formate sind darin ebenso einbezogen wie Bezüge zu traditioneller Musik. Vor diesem Hintergrund haben die Neuen Vocalsolisten das Genre des vokalen Kammer-Musik-Theaters geprägt, unter anderem mit Werken von Georges Aperghis, Carola Bauckholt, Luciano Berio, Luca Francesconi, Lucia Ronchetti, Oscar Strasnoy und Claude Vivier. Partner des Ensembles sind dabei stets hochkarätige Spezialistenensembles und Orchester, internationale Opernhäuser, die freie Theaterszene, elektronische Studios sowie zahlreiche Veranstalter von Festivals und Konzertreihen neuer Musik in aller Welt.
Internationale Beachtung fanden in den vergangenen Jahren Musiktheaterproduktionen wie Freizeitspektakel von Hannes Seidl und Daniel Kötter, Aura von José-María Sánchez-Verdú, die Video-Konzert-Architektur Mediterranean Voices von zwölf KomponistInnen und dem Videokünstler Daniel Kötter über zwölf künstlerische Identitäten aus zwölf Ländern des Mittelmeerraums. Auch Dieter Schnebels Musiktheater Utopien, Nikolaus Brass' Sommertag und Simon Steen-Andersens Buenos Aires wurden den Neuen Vocalsolisten auf den Leib geschrieben und gehören seit ihren Uraufführungen 2014 zum Repertoire des Ensembles, ebenso wie Musiktheaterproduktionen von Annelies van Parys (Private View), François Sarhan (La philosophie dans le boudoir), Katharina Rosenberger (tempi agitati) und Christoph Ogiermann (Inner Empire).
Im Jahr 2018 gibt es neben Wiederaufnahmen von Utopien und Buenos Aires eine neue Produktion für die Operadagen Rotterdam (Annelies von Parys: An Archive of Love). Und bei der Münchener Biennale 2018 bringen die SängerInnen fünf kammermusikalische Musiktheaterwerke von Clara Iannotta, Kaj Duncan David, Frederik Neyrinck, Lam Lai und Wilmer Chan sowie Saskia Bladt zur Uraufführung.
Insgesamt werden die Neuen Vocalsolisten 2018 über 30 Werke uraufführen. Konzertreisen führen die Sänger wieder in zahlreiche Länder Europas, nach New York und nach Tel Aviv.

Bubble <3

(Uraufführung: 2.6.2018)

Lam Lai (K/I), Wilmer Chan (K/L), Nadim Abbas (L/B/Ch), Vanissa Law (K/PM), Fiona Lee (I/B), Susanne Leitz-Lorey (S), Martin Nagy (S), Guillermo Anzorena (S)

Frederik Neyrinck Komposition

Frederik Neyrinck, 1985 in Kortrijk, Belgien geboren, studierte Klavier und Komposition an den Konservatorien in Brüssel, Stuttgart und Graz. Er arbeitete nach seinem Studium in und mit Ensembles wie dem Klangforum Wien, den Neuen Vocalsolisten Stuttgart, dem Nadar Ensemble oder dem Flandern Symphonie Orchester. Zudem ist er Gründer des belgischen Odysseia Ensembles und einer der Organisatoren des Festivals TIK TAK TOE für zeitgenössische Musik in Meigem-Deinze. Seit 2013 ist er Pianist beim Platypus Ensemble (Wien) und konzertierte mit ihnen u.a. im Konzerthaus Wien, bei dem World Music Days, bei den Gustav Mahler Musikwochen Toblach, beim Atlatszlo Hang Festival Budapest, bei Wien Modern und im Rahmen des „Re:construction"-Projekts in Tokio.

Nachlassversteigerung – - Auktionshaus Maidler -

(Uraufführung: 3.6.2018)

Frederik Neyrinck (K), Isabelle Kranabetter (D/R), Sarah Hoemske (B/K), Andreas Fischer (S)

Daniel Ott Musikalische Leitung

Geboren 1960 in Grub/Appenzell.
Komponist, Pianist, Theaterschaffender, Autor landschaftsbezogener Werke.
Klavierstudium, Aufbau freier Theatergruppen, Straßentheater mit Wagenbühne und Pferden, Theaterstudien in Paris und London. Kompositionsstudium bei Nicolaus A. Huber und Klaus Huber.
Vor allem und das seit 25 Jahren: Arbeit als Komponist, Pianist, Innovator im Bereich Neues Musiktheater, interdisziplinär und situationsbezogen. Gründung des Festivals "neue musik rümlingen". Zehn Jahre Lehrauftrag für Experimentelle Musik in Berlin.
Musiktheater u.a. für die Staatsoper Stuttgart, das Theater Bielefeld, für die Donaueschinger Musiktage und die Wittener Tage für Neue Kammermusik. Situationsbezogene Arbeiten für die Expo Hannover (Musik zum Schweizer Pavillon von Peter Zumthor), für das Museum für Moderne Kunst MMK Frankfurt am Main, das Festival Alpentöne/Altdorf und den Wasserturm Berlin/Prenzlauer Berg.
Landschaftskompositionen für den Hafen Sassnitz/Rügen, den Wallfahrtsort Heiligkreuz/Entlebuech, die Neisse zwischen Görlitz und Zgorzelec, den Rheinhafen Basel, die Elbe bei Hitzacker und die Ruhr bei Witten.
Seit 2005 Professor für Komposition und Experimentelles Musiktheater an der Universität der Künste Berlin, seit 2015 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.
Ab 2016 gemeinsam mit Manos Tsangaris künstlerische Leitung der Münchener Biennale - Festival für neues Musiktheater.

Komponierwerkstatt

Daniel Ott (M)

Stephan Pauly Vortrag

Stephan Pauly studierte Philosophie, Theologie sowie Theater- und Opernregie in München und Rom. Pauly wirkte als künstlerischer Leiter und kaufmännischer Geschäftsführer der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg und ist seit 2012 Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper Frankfurt.

Vorträge und Gespräche zu "Privatsache/Private Matter"

Stephan Pauly (Vortrag), Daniel Libeskind (Vortrag), Saskia Sassen (Vortrag), Marlene Streeruwitz (Vortrag), David Roesner (M)

Daniele Pintaudi Schauspieler

Daniele Pintaudi ist in der Schweiz geboren, italienischer Herkunft. Er studierte Klavier in La Chaux-de-Fonds, Zürich, Paris und Basel und danach Schauspiel in Genf sowie experimentelles Musiktheater in Bern. In den letzten Jahren arbeitete er als Schauspieler und Musiker an verschiedenen Theatern, unter anderem am Theater Basel, am Deutschen Theater Berlin, am Théâtre Vidy Lausanne, in der Gessnerallee Zürich, am Schauspielhaus Zürich, am Konzert Theater Bern, am Hebbel am Ufer (HAU) und am Radialsystem Berlin, am Théâtre Le Poche Genf, am Théâtre Le Public Brüssel, am Théâtre Populaire Romand und am Théâtre ABC La Chaux-de-Fonds. Kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem Schweizer Regisseur Thom Luz, mit dessen Stücken er in Frankreich, Deutschland, Island, Finnland, Israel, Polen, Holland und in der Schweiz gastierte. Er war außerdem in den letzten Jahren bei zwei Produktionen von Ruedi Häusermann zu sehen.

Ein Porträt des Künstlers als Toter

(Uraufführung: 3.6.2018)

Franco Bridarolli (K), Davide Carnevali (R/T), Sabine Heymann (dt. Ü), Charlotte Pistorius (B/K), Roman Reeger (D)

Charlotte Pistorius Bühne und Kostüme

Charlotte Pistorius studierte Bildende Kunst an der HFBK Hamburg und Kostümbild an der UDK Berlin. Ihre Kostümbilder für Tanz und Performanceprojekte waren zu sehen am Hebbel am Ufer Berlin, den Sophiensaelen, dem Mousonturm Frankfurt und dem Festspielhaus Hellerau. Die Ausstattung für Musik- und Recherchetheaterstücke führten sie u.a. an die Staatstheater Braunschweig, Karlsruhe und Darmstadt, an das Théâtre de la manufacture Nancy und Nationaltheater Timisoara. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit der Choreographin Isabelle Schad und dem Recherchekollektiv werkgruppe2. Bei Produktionen von Christoph Schlingensief, Romeo Castellucci, Susanne Kennedy und Christoph Marthaler / Anna Viebrock arbeitete sie am Kostümbild mit. 2009 war sie Artist-in-Residence im Watermill Center von Robert Wilson. Wiederholt unterrichtete sie an der Universität der Künste Berlin.

Ein Porträt des Künstlers als Toter

(Uraufführung: 3.6.2018)

Franco Bridarolli (K), Davide Carnevali (R/T), Sabine Heymann (dt. Ü), Charlotte Pistorius (B/K), Roman Reeger (D)

Christiane Plank Dramaturgie

Christiane Plank-Baldauf arbeitete zehn Jahre als Musikdramaturgin an verschiedenen Theatern in der Schweiz und Österreich, zuletzt am Nationaltheater Mannheim. Neben ihrer Tätigkeit als Gastdramaturgin (im Bereich Konzert und Musiktheater) unterrichtet sie an der Theaterakademie August Everding (Studiengang Dramaturgie) sowie an der LMU München in München in den Bereichen Musiktheaterdramaturgie, Vermittlung, Education, Geschichte und Theorie des (Musik-)theaters. Ihre Habilitation erfolgte 2016 an der LMU München (venia legendi im Fachbereich Theaterwissenschaft). Forschungsschwerpunkte sind zeitgenössische Erzählformen im Musiktheater für ein junges Publikum, Musikvermittlung und Partizipation, Performativität des Hörens, Theateravantgarde sowie Geschichte und Ästhetik des (Musik)-theaters.

Königliche Membranwerke - Nomictic Solutions

(Uraufführung: 5.6.2018)

Miika Hyytiäinen (K/Kon/R), Nicolas Kuhn (K/Kon/R), Christiane Plank (D), Babylonia Constantinides (K/R/V/T), Anna Maria Münzner (B/Kon/R), Martina Koppelstetter (S), Marie-Sophie Pollak (S), Eberhard Francesco Lorenz (S), Martin Walch (Schauspieler), Kai Wangler (Ak), Samuel Stoll (Hr), Gergö Matyas (T)

Marek Poliks Komposition, Konstruktion, Entwicklung

Marek Poliks (geb. 1989) schreibt experimentelle Musik, die verwurzelt ist in Ambient Music, Klangkunst und klassischer Performance. Aktuelle und zukünftige Projekte beinhalten Installationen, Skulpturen, diy-Electronics und House Beats. Marek Poliks lebt in der Nähe von Boston, wo er an der Harvard University seine Dissertation vorbereitet. Seine Werke wurden bisher aufgeführt und ausgestellt in Nordamerika und Europa und auf CD von another timbre records produziert. 

Interdictor

(Uraufführung: 3.6.2018)

Marek Poliks (K/KO/E), Christian Smith (S), Christine Kallmayer, Erik Jung (Fraunhofer IZM) (Id), littlebit GbR, Axel Bock, Markus Oppenländer (P)

Marie-Sophie Pollak Sänger/-in

Marie-Sophie Pollak, in Bietigheim-Bissingen/Deutschland geboren, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Gabriele Fuchs und schloss ihr Diplom mit Auszeichnung ab. Noch während ihres Studiums debütierte sie bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, denen sie in mehreren Produktionen verbunden blieb. Es folgten Konzert- und Opernengagements im In- und Ausland. Regelmäßig ist Marie-Sophie Pollak bei namhaften Festivals, u.a. LuganoMusica, Potsdamer Musikfestspiele Sanssouci, Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Münchener Biennale, Stuttgarter Musikfest, Trans-Sibirian Art Festival Novosibirsk, zu hören und stand bereits auf Bühnen wie der Tonhalle Düsseldorf, Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Prager Rudolfinum, Herkulessaal München, Konzerthaus Berlin, Hamburger Staatsoper, Auditorio Nacional de Madrid sowie dem Théatre du Chatêlet in Paris. Während ihrer noch jungen Karriere arbeitete sie bereits mit Dirigenten wie Kent Nagano, Thomas Hengelbrock, Jean-Christophe Spinosi, Hans-Christoph Rademann, Václav Luks und Alessandro de Marchi. Besonders verbunden ist Marie-Sophie Pollak der Elbphilharmonie Hamburg. Ihrem Debüt im Oktober 2017 in Haydns "Die Jahreszeiten" unter der Leitung von Kent Nagano folgen mehrere Konzerte, unter anderem das Silvesterkonzert 2018.

Königliche Membranwerke - Nomictic Solutions

(Uraufführung: 5.6.2018)

Miika Hyytiäinen (K/Kon/R), Nicolas Kuhn (K/Kon/R), Christiane Plank (D), Babylonia Constantinides (K/R/V/T), Anna Maria Münzner (B/Kon/R), Martina Koppelstetter (S), Marie-Sophie Pollak (S), Eberhard Francesco Lorenz (S), Martin Walch (Schauspieler), Kai Wangler (Ak), Samuel Stoll (Hr), Gergö Matyas (T)

Stefan Prins Komposition und Konzeption

Nach seinem Abschluss als Ingenieur studierte Stefan Prins (1979 in Belgien geboren) Klavier und Komposition am Royal Flemish Conservatory in Antwerpen. Er promovierte in Komposition an der Harvard University bei Chaya Czernowin. Als Komponist erhielt er mehrere wichtige Preise, wie den Berliner Kunstpreis (2016), den ISCM Young Composer Award (2014), den Kranichsteiner Composition Award (2010) und den International Impuls Composition Award (Graz, 2009). 2012 wählte ihn die Union of Belgian Music Journalists zum Young Belgian Musician of the Year. Stefan Prins arbeitet eng mit dem Nadar Ensemble zusammen und ist auch aktiv als Musiker tätig in Bands wie bspw. "Ministry of Bad Decisions". Seine Musik wird aufgeführt von Ensembles wie dem Klangforum Wien, Nadar Ensemble, Ensemble Mosaik und Trio Accanto, bei Festivals wie den Donaueschinger Musiktagen, den Wittener Tagen für neue Kammermusik, dem Festival Eclat und Wien Modern. 

Third Space

(Uraufführung: 4.6.2018)

Stefan Prins (K/K), Daniel Linehan (Ch/K), Hiatus (Ch/T), Klangforum Wien (M), Bas Wiegers (M), Alain Franco (D), 88888 (B), Damien Petitot (V), Ralf Nonn (Li), Frédérick Denis (Ko), Florian Bogner, Peter Böhm (S)

Trond Reinholdtsen Komposition

Trond Reinholdtsen, geboren 1972 in Norwegen, studierte Gesang und Komposition an der Musikakademie in Oslo. Überdies besuchte er Meisterkurse bei Gerald Bennett, Jonathan Harvey, Brian Ferneyhough, Helmut Lachenmann und Salvatore Sciarrino. Seine Musik ist von essayistischem Charakter und basiert auf konzeptuellen Strategien, der Begeisterung für Semantik und der kritischen Untersuchung der Gattungen und Institutionen der Neuen Musik. Er integriert Dokumentationen, Rezitationen und Performances in seine Werke und wählt dazu häufig erzählerische oder propagandistische Formen. In den letzten Jahren investierte er einen wesentlichen Teil seiner künstlerischen Energie in das Projekt "The Norwegian Opra". Reinholdtsen pflegt eine enge Zusammenarbeit mit dem Ensemble asamisimasa, das 2012 sein programmatisches Werk "Musik" bei den Donaueschinger Musiktagen aufgeführt hat. 2015 hat er ein neues Opernhaus in Olsäter, Schweden gekauft, wo er begann eine Serie mit gefilmten Opern unter dem Namen "Ø" aufzunehmen. Sechs Folgen wurden 2015 auf dem Ultima Festival, den Donaueschinger Musiktagen, in der Gessnerallee Zürich und Live Arts in Bologna gezeigt. 2016 und 2017 schrieb er neue Werke für das Oslo Philharmonic Orchestra und Ellen Ugelvik, Asamisimasa und Jennifer Torrence.

Die München "Ø" Trilogie (Episoden 13("The Temptations of St. Anthony"), 14("The Mark Ø")and 15("Die Nacht der Welt")), Neo-Hippie-Interventionistische-Anti-Internet-Peripherie-Welttournee-Roadshow und Meta-Opr "The Followers of Ø" feat. Der Heilige Geist

(Uraufführung: 9.6.2018)

Trond Reinholdtsen (K)

David Roesner Moderation

Prof. Dr. David Roesner ist Professor für Theaterwissenschaft mit Schwerpunkt Musiktheater an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er forschte und lehrte bisher an den Universitäten Hildesheim, Exeter und Kent und arbeitet außerdem gelegentlich als Theatermusiker. Forschungsschwerpunkt sind die Musikalisierung des Theaters und die Theatralisierung der Musik, Sound und Performance, Intermedialität, sowie Performativität und Musikalität in Videospielen. 2007 wurde seine Aufsatz "The Politics of the Polyphony of Performance" (CTR 18/1, 2008) mit dem Thurnauer Preis für Musiktheaterwissenschaft ausgezeichnet. Zuletzt publizierte er unter anderem die Bücher Composed Theatre (mit Matthias Rebstock, Intellect, 2011) und Theatre Noise (mit Lynne Kendrick, CSP, 2012) sowie die Monographie Musicality in Theatre: Music as Model, Method and Metaphor in Theatre-Making (Ashgate, 2014). Weitere Informationen unter mhn.academia.edu/DavidRoesner.

Vorträge und Gespräche zu "Privatsache/Private Matter"

Stephan Pauly (Vortrag), Daniel Libeskind (Vortrag), Saskia Sassen (Vortrag), Marlene Streeruwitz (Vortrag), David Roesner (M)

Saskia Sassen Vortrag

Saskia Sassen studierte Philosophie und Politikwissenschaften an der Universität Poitier. Derzeit wirkt sie als Professorin für Soziologie an der New Yorker Columbia Universität. 2013 erhielt Sassen den Prinz von Asturien-Preis. Zuletzt veröffentlichte sie u.a. "Expulsions: Brutality and Complexity in the Global Economy" sowie in deutscher Übersetzung "Ausgrenzungen: Brutalität und Komplexität in der globalen Wirtschaft" (Fischer, 2015). Sassen lebt und arbeitet in New York.

Vorträge und Gespräche zu "Privatsache/Private Matter"

Stephan Pauly (Vortrag), Daniel Libeskind (Vortrag), Saskia Sassen (Vortrag), Marlene Streeruwitz (Vortrag), David Roesner (M)

Steffen Scheumann Schauspieler

Steffen "Schortie" Scheumann arbeitet als Schauspieler seit fast dreißig Jahren an renommierten Theatern, dreizehn Jahre an der Seite von Leander Haußmann, außerdem mit Regisseuren wie Heiner Müller, Peter Palitzsch, Werner Schroeter, Dominik Horwitz, Detlev Buck, Katharina Thalbach oder Tom Tykwer. Auf seinen Abschluss an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin folgten zahlreiche Engagements, so u. a. am Nationaltheater Weimar, Schauspiel Graz, Schillertheater Berlin, Berliner Ensemble, Schauspielhaus Bochum, Theater Dortmund, Theater Osnabrück, Theater Essen, Theater Düsseldorf, bei den Bad Hersfelder Festspielen und den Salzburger Festspielen, an der Deutschen Oper Berlin und der Staatsoper Hannover. Er wirkte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter in den Kinofilmen Männerpension, Sonnenallee, Der Krieger und die Kaiserin, Hotel Lux und Wes Andersons The Grand Budapest Hotel, sowie in den Fernsehproduktionen Tatort (ARD), Polizeiruf (ARD), Hölle im Kopf (ZDF), Ich bin ein Berliner (SAT 1), und ist regelmäßig als Sprecher für den Hörfunk tätig. Seit zehn Jahren arbeitet er verstärkt im Musiktheater und an experimentellen Projekten, so beispielsweise an der Reihe "Schorties Luxus".

Wir aus Glas

(Uraufführung: 2.6.2018)

Yasutaki Inamori (K/Ko), Gerhild Steinbuch (L/Ko), David Hermann (I), Jo Schramm (B), You-Jin Seo (Ko), Dorothea Hartmann (D), Elda Laro (ME), Steffen Hoppe (L)

Katharina Schmitt Libretto und Regie

Katharina Schmitt, 1979 in Bremen geboren, studierte Theaterregie an der Prager Akademie der musischen Künste. Sie arbeitet als freischaffende Regisseurin und Dramatikerin. 2006 gewann Schmitt für ihr Stück Knock Out den Jakob-Michael-Reinhold-Lenz-Preis für Dramatik. Ihr Stück SAM wurde 2010 bei den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin in einer Einrichtung von Sebastian Hartmann gezeigt; nach Inszenierungen in Wiesbaden, Bielefeld und Prag inszenierte sie das Stück 2012 selbst im Rahmen einer Residenz am Watermill Center New York. In ihrer Regiearbeit beschäftigt sie sich mit Formen zwischen bildender Kunst und Theater. Seit 2012 ist sie eine der Hausregisseurinnen des Prager Theaters Studio Hrdinu. Zudem arbeitet sie regelmäßig als Librettistin und Regisseurin im Bereich Musiktheater. 2016 inszenierte sie György Ligetis Opern Aventures & Nouvelles Aventures, die Eröffnung des Festivals New Opera Days Ostrava, 2017 Jiří Kadeřábeks Oper Kein Mensch, zu der sie auch das Libretto geschrieben hat, am Prager Nationaltheater.

Alles klappt

(Uraufführung: 6.6.2018)

Ondřej Adámek (K), Katharina Schmitt (L/R), Patricia Talacko (B/K), Götz Leineweber (D), Caroline Scholz Ott (SC)

Jo Schramm Bühnenbild

Geboren 1974 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Berlin. Jo Schramm war fünf Spielzeiten in der Beleuchtungsabteilung des Schauspiels Stuttgart beschäftigt, bevor er Architektur an der Kunstakademie Stuttgart und Szenografie und Medienkunst an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe studierte.
Seitdem ist er als Bühnenbildner, Licht- und Videokünstler für Schauspiel, Tanz und Oper tätig. Seit 2000 arbeitete er u.a. mit Christoph Schlingensief, Michael Simon, Tom Kühnel und Jürgen Kuttner, David Hermann, Anna Bergmann, Peter Kastenmüller, Schorsch Kamerun, Dani Levy und Christian Weise an der Opéra de la Bastille, der Bayrischen Staatsoper, der Oper Frankfurt, der Opéra National de Lorraine à Nancy, dem Deutschen Theater Berlin, dem Schauspielhaus Hamburg, dem Thalia Theater Hamburg, dem Staatstheater Hannover, dem Staatstheater Stuttgart, dem Schauspiel Köln, den Münchner Kammerspielen, dem Residenztheater München, dem Schauspielhaus Düsseldorf und dem Badischen Staatstheater.

Wir aus Glas

(Uraufführung: 2.6.2018)

Yasutaki Inamori (K/Ko), Gerhild Steinbuch (L/Ko), David Hermann (I), Jo Schramm (B), You-Jin Seo (Ko), Dorothea Hartmann (D), Elda Laro (ME), Steffen Hoppe (L)

Vassilis Selimas Video Illustrator

Vassilis Selimas (b. 1983) is an artist based in Athens, Greece. He studied painting at the School of fine arts of the Aristotle University of Thessaloniki (2003-2008). He has had two solo exhibitions (2013, "Nostalgists", Thanassis Frissiras gallery and 2015, "Building 1", Vogiatzoglou Art Space) and he has participated in many group exhibitions. Ηis artwork has been acquired by various private collections in Greece and abroad. As an illustrator he has been awarded for his book "Nio, one little story" in 2016, at the EVGE awards. He also works as an animator. He lives and works in Athens.

Bathtub Memory Project

(Uraufführung: 6.6.2018)

Eleftherios Veniadis (K), Eleni Efthymiou (R), Leonidas Giannakopoulos (V), Natasa Efstathiadi (B/A), Vassilis Selimas (VI)

You-Jin Seo Kostüm

Aufgewachsen in Hamburg, studierte die Tochter koreanischer Gastarbeiter Modegestaltung an der HAW. 2010 zog sie nach Berlin und hat seit dem bei diversen internationale Filmproduktionen mitgewirkt, wo sie mit Kostümbildnern wie, Pierre-Yves Gayraud, Milena Canonero und Colleen Atwood zusammen gearbeitet hat. Es folgten Projekte als Kostümbildnerin mit der Filmakademie Baden-Württemberg und Aufträge als Kostümmalerin für Film-und Opernproduktionen wie, Mussorgski´s Boris Godunov an der Metropolitan Opera mit der Kostümbildnerin Moidele Bickel und Robert Wilson´s Pushkin's Fairy Tales an der State Theater of Nations in Moskau. 2012 assistierte sie für die Produktion ´Das Mädchen mit den Schwefelhölzern´ von Helmut Lachenmann´s unter der Regie von David Herrmann an der Deutschen Oper Berlin. Es folgten weitere Produktionen mit David Hermann wie Iannis Xernakis´Oresteia, Die Sache Makropulos von Leoš Janácek und auch Vasco da Gama von Meyerbeer mit Vera Nemirova. Zur Zeit arbeitet sie auf der experimentellen Bühne der Deutschen Oper Berlin, in der Tischlerei, an der Produktion eines neuen Stückes des Komponisten Yasutaki Inamori, Wir aus Glas.

Wir aus Glas

(Uraufführung: 2.6.2018)

Yasutaki Inamori (K/Ko), Gerhild Steinbuch (L/Ko), David Hermann (I), Jo Schramm (B), You-Jin Seo (Ko), Dorothea Hartmann (D), Elda Laro (ME), Steffen Hoppe (L)

Christian Smith Schlagzeug

Der Percussionist Christian Smith studierte an der Hochschule für Musik Basel bei Christian Dierstein, an der McGill Schulich School of Music bei Aiyun Huang und Fabrice Marandola sowie am Oberlin College-Konservatorium bei Michael Rosen. In der Zusammenarbeit mit Marek Poliks entstanden Werke für Melodica, für eine zerstörte Gitarre und das „Aufspüren der Leere“. Er lebt in Den Haag.

Interdictor

(Uraufführung: 3.6.2018)

Marek Poliks (K/KO/E), Christian Smith (S), Christine Kallmayer, Erik Jung (Fraunhofer IZM) (Id), littlebit GbR, Axel Bock, Markus Oppenländer (P)

Gerhild Steinbuch Libretto, Konzept

Die Autorin Gerhild Steinbuch, 1983 in Mödling (Österreich) geboren, ist eine der renommiertesten österreichischen Autorinnen der jüngeren Generation. Sie studierte Szenisches Schreiben in Graz und Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Gerhild Steinbuch unterrichtet an der Universität für angewandte Kunst in Wien und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und ist Gründungsmitglied von „Nazis & Goldmund“, einer AutorInnenallianz gegen die Europäische Rechte. Gerhild Steinbuchs Stücke sind verlegt im Rowohlt Theater Verlag und wurden uraufgeführt u.a. am Theater Graz, Schauspiel Essen, Staatstheater Mainz, Schauspielhaus Wien, Schauspiel Frankfurt und jüngst das Musiktheater MARTA gemeinsam mit Wolfgang Mitterer an der Opéra de Lille.

Wir aus Glas

(Uraufführung: 2.6.2018)

Yasutaki Inamori (K/Ko), Gerhild Steinbuch (L/Ko), David Hermann (I), Jo Schramm (B), You-Jin Seo (Ko), Dorothea Hartmann (D), Elda Laro (ME), Steffen Hoppe (L)

Jakob Stillmark Komposition

Jakob Stillmark, geboren am 02.06. 1994 in Gera, begann seine musikalische Ausbildung im Alter von 4 Jahren mit Klavierunterricht bei Hinrich Steinhöfel.
Nach einem Umzug nach Wiesbaden setzte er den Unterricht bei Damian Zydek fort und bekam ersten Kompositionsunterricht bei Cornelia Zimanowski, in dem er zwei Stücke für sein Schulorchester schrieb. Im Alter von 15 Jahren nahm er Unterricht bei Ernst-August Klötzke. In dieser Zeit gewann er den 3. Preis des Deutschen Tonkünstlerverbandes für Junge Komponisten (2011) und den Preis für die "Beste Komposition" der Deutschen Orchesterstifung beim Orchesterworkshop Halberstadt (2012). Seit Sommer 2013 studiert Jakob Stillmark Komposition bei Isabel Mundry an der Hochschule für Musik und Theater München.

liminal space

(Uraufführung: 8.6.2018)

Caio de Azevedo (K), Robin Becker (K), Felix Bönigk (K), Alexander Mathewson (K), Philipp Christoph Mayer (K), Jakob Stillmark (K), Maximilian Zimmermann (K), Jan Müller-Wieland (M), Waltraud Lehner (R), Ulrich Frommhold (B), Katherina Kopp (Ko), Christian Mayer (D), Kevin Helgath (Li)

Samuel Stoll Horn

Samuel Stoll studierte Horn bei Jakob Hefti an der Musikhochschule Luzern, Experimentelles Musiktheater bei Georges Aperghis und Musikpädagogik bei Markus Oesch an der Hochschule der Künste Bern. Er ist freiberuflicher Musiker, Performer und Musiklehrer und ist Mitglied von jetpack bellerive, ensemble apparat, Ensemblekollektive Berlin, retro disco, Ensemble Tzara und dem Ensemble Linea. Als Performer und Musiker war er als Gast bei Theater Produktionen am Stadttheater Bremerhaven und dem Staatstheater Karlsruhe zu sehen. Er spielt auf einem mikrotonalen Horn welches in Zusammenarbeit der Hochschule der Künste Bern und Konrad Burri entstanden ist.
Ab 2015 wird jedes Jahr bis zum Ruhestand im Jahr 2045 mindestens ein Werk für Horn Solo in Auftrag gegeben. So sind bereits Werke von Evan Johnson und Michael Baldwin Uraufgeführt worden. Weiter Kompositionen von Max Murray, Ann Cleare, Timothy McCormack, Nikolas Tzortzis, Clara Ianotta, Ray Evanoff, Cassandra Miller, Aaron Einbond, Turgut Ercetin, Rebecca Saunders und Steven Takasugi folgen.

Königliche Membranwerke - Nomictic Solutions

(Uraufführung: 5.6.2018)

Miika Hyytiäinen (K/Kon/R), Nicolas Kuhn (K/Kon/R), Christiane Plank (D), Babylonia Constantinides (K/R/V/T), Anna Maria Münzner (B/Kon/R), Martina Koppelstetter (S), Marie-Sophie Pollak (S), Eberhard Francesco Lorenz (S), Martin Walch (Schauspieler), Kai Wangler (Ak), Samuel Stoll (Hr), Gergö Matyas (T)

Marlene Streeruwitz Vortrag

Marlene Streeruwitz, in Baden bei Wien (Niederösterreich) geboren, studierte Slavistik und Kunstgeschichte. Sie ist freie Texterin und Journalistin sowie freiberufliche Autorin und Regisseurin. Ihr literarisches Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Mara-Cassens-Preis, dem Hermann Hesse-Preis sowie dem Franz Nabl-Preis. Bei Suhrkamp erschienen zuletzt ihr Roman "Yseut" sowie ein Band mit neuen Vorlesungen ("Das Wundersame in der Unwirtlichkeit"). Streeruwitz lebt in Wien, London und New York.

Vorträge und Gespräche zu "Privatsache/Private Matter"

Stephan Pauly (Vortrag), Daniel Libeskind (Vortrag), Saskia Sassen (Vortrag), Marlene Streeruwitz (Vortrag), David Roesner (M)

Athanassia Teliou Viola da Gamba

Athanassia Teliou wurde im Vereinigten Königreich geboren und wuchs in Athen, Griechenland auf. Nach Abschluss ihr Diplomstudium in beiden Hauptfächern Cello (Klasse von Demetres Gouzios) und Klavier (Klasse von Yorgos Manessis) setzt sie gerade weitere Studien im Hauptfach Cello am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg bei Julius Berger fort. Parallel dazu hat sie an mehreren Meisterkursen teilgenommen unter der Leitung von Themis Vagenas, Renato Ripo, Christoph Marks, Markus Nyikos, Danjulo Ishizaka, Jakob Saw, Young-Chang Cho, Leonard Frey- Maibach, Valentin Erben. Sie hat als Mitglied beim Orchestre des Jeunes de la Méditerranée (OJM - Festival d Aix-enProvence 2014), dem Greek-Turkish Youth Orchestra (GTYO - 2012-2014) und der Philharmonie der Animato-Stiftung (2012,2014) mitgewirkt. Eines ihr Hauptinteressen liegt im Bereich der vorklassischen Musik. Nach Unterricht in Viola da Gamba bei Angelos Repapis studiert sie momentan und parallel zu ihrem klassischen Cellostudium auch am Masterstudiengang für Alte Musik an der Musikhochschule Nürnberg in der Klasse von Hartwig Groth. Sie war aktives Mitglied beim Musikfestival "Tage Alter Musik" (2017, 2018), das die Hochschule für Musik Nürnberg, das Germanische Nationalmuseum und der Bayerische Rundfunk veranstalten. In diesem Rahmen nahm sie an Seminaren von Ian Harrison ( Scuola Cantorum Basiliensis), Antoinette Lohmann ( Conservatorium van Amsterdam) und Georg Kallweit ( Akademie für Alte Musik Berlin) teil. Sie hat eine rege Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Alter Musik, Athen (Leitung: Dimitris Koundouras), mit wem sie regelmäßig in Athen und Thessaloniki auftritt. Aufnahmen für den Griechischen Rundfunk mit Werken von Guillaume de Machaut sind ebenfalls dieser Zusammenarbeit entstanden. Nicht zuletzt ist Athanassia Teliou Absolventin des Studiengangs für Internationalen und Europäische Studien der Panteion University.

Bathtub Memory Project

(Uraufführung: 6.6.2018)

Eleftherios Veniadis (K), Eleni Efthymiou (R), Leonidas Giannakopoulos (V), Natasa Efstathiadi (B/A), Vassilis Selimas (VI)

Truike van der Poel Sänger/-in

Truike van der Poel studierte zunächst Altphilologie in Leiden, später Gesang in Den Haag und parallel dazu Chorleitung in Rotterdam. Nach dem Dirigierexamen war sie bis 2001 Lehrbeauftragte für Chorleitung an der Musikhochschule Hannover. Seitdem widmet sie sich ausschließlich dem Gesang.
Neben dem barocken und klassischen Oratoriumfach profilierte sie sich besonders auf dem Gebiet der Neuen Musik und gastierte u.a. beim Warschauer Herbst, beim Davos Festival, bei Musica Viva (München), in der Alten Oper (Frankfurt) und im IRCAM (Paris).
Truike van der Poel wirkte regelmässig im Balthasar Neumann-Chor (Thomas Hengelbrock) und der Schola Heidelberg (Walter Nussbaum) mit und arbeitete als Gastsolistin mit dem Ensemble L'Itinéraire und dem Ensemble Resonanz zusammen.
Sie sang solistisch in Uraufführungen vokaler Kammermusik von u.a. Salvatore Sciarrino, Carola Bauckholt, René Leibowitz, Dora Cojocaru, Thomas Stiegler, Erik Oña, Caspar Johannes Walter u.v.a. und gehört als "Stimme" zum Kölner Thürmchen Ensemble.
Seit 2007 ist sie Mitglied der Neuen Vocalsolisten Stuttgart.

Skull ark, upturned with no mast

(Uraufführung: 2.6.2018)

Clara Iannotta (K/K), Anna Kubelik (A), Eva G. Alonso (Li), Johanna Zimmer (S), Truike van der Poel (S)

Eleftherios Veniadis Komposition

Eleftherios Veniadis (1977) kommt von der griechischen Insel Chios, studierte Musiktheorie sowie Schauspiel in Athen. Nach verschiedenen Engagements als Schauspieler kam er 2005 nach Deutschland, um Komposition zu studieren. Er schloss sein Kompositionsstudium an der Universität der Künste Berlin mit Auszeichnung ab und studierte weiter an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Zu seinen Lehrern zählen Helmut Zapf, Daniel Ott, Manos Tsangaris und Hartmut Fladt. Er erhielt diverse Stipendien und Preise (Verband griechischer Komponisten, Franz-Grothe-Stiftung, Pateras-Stiftung, NaFöG-Berlin, 1. Opernpreis der Neuköllner Oper und Gasag). Seine Werke werden auf verschiedenen Festivals (Klangwerkstatt Berlin, Randspiele Zepernick, Stuttgart, Lübeck, Biennale New Talents Köln, Hellenic Festival, Höyhentämo-Pluckhouse Helsinki Finland u.a.) zur Aufführung gebracht. Als Schauspieler ist er weiterhin tätig. Sein Musiktheaterstück "Miranda" wurde auf Chios und in Berlin präsentiert.

Bathtub Memory Project

(Uraufführung: 6.6.2018)

Eleftherios Veniadis (K), Eleni Efthymiou (R), Leonidas Giannakopoulos (V), Natasa Efstathiadi (B/A), Vassilis Selimas (VI)

Martin Walch Schauspieler

Martin Walch absolvierte in Wien bei Georg Tabori sein Schauspielstudium.Neben zahlreichen Theaterengagements (u.a.Münchner Volkstheater, Cuvillies Theater, TdJ) hat er in vielen Film und Fernsehproduktionen mitgewirkt (u.a. Der Baader Meinhof Komplex,Tatort, Polizeiruf 110, div. Serien)

Königliche Membranwerke - Nomictic Solutions

(Uraufführung: 5.6.2018)

Miika Hyytiäinen (K/Kon/R), Nicolas Kuhn (K/Kon/R), Christiane Plank (D), Babylonia Constantinides (K/R/V/T), Anna Maria Münzner (B/Kon/R), Martina Koppelstetter (S), Marie-Sophie Pollak (S), Eberhard Francesco Lorenz (S), Martin Walch (Schauspieler), Kai Wangler (Ak), Samuel Stoll (Hr), Gergö Matyas (T)

Kai Wangler Akkordeon

Kai Wangler wurde in Freiburg geboren und studierte Akkordeon bei Hugo Noth in Trossingen, Wangler war 1. Preisträger des Musikwettbewerbs des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft und Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg. Er gilt als gefragter Interpret für neue avancierte Akkordeonmusik, was Ihn mit zahlreichen Komponisten zusammenführte deren Werke er zur Uraufführung brachte. Kai Wangler konzertierte u.a.mit dem Ensemble Modern, dem Klangforum Wien und den neuen Vokalsolisten und war Gast bei Festivals wie Ultraschall Berlin, Heidelberger Frühling, Wien Modern, Ultraschall Berlin, ECLAT Stuttgart, steirischer Herbst und Münchner Biennale für neues Musiktheater. Im DUO2KW mit dem Bratscher Klaus-Peter Werani werden seit 2017 in einer eigenen Konzertreihe in München Kompositionsaufträge vergeben um das Repertoire für diese Besetzung zu erweitern. Kai Wangler lebt bei München

Königliche Membranwerke - Nomictic Solutions

(Uraufführung: 5.6.2018)

Miika Hyytiäinen (K/Kon/R), Nicolas Kuhn (K/Kon/R), Christiane Plank (D), Babylonia Constantinides (K/R/V/T), Anna Maria Münzner (B/Kon/R), Martina Koppelstetter (S), Marie-Sophie Pollak (S), Eberhard Francesco Lorenz (S), Martin Walch (Schauspieler), Kai Wangler (Ak), Samuel Stoll (Hr), Gergö Matyas (T)

Johanna Zimmer Sänger/-in

Johanna Zimmer wurde in Backnang geboren und erhielt früh Klavier-, Orgel- und Gesangsunterricht bei ihrer Mutter Rita Zimmer. Im Jahr 2001 begann sie ein Kirchenmusikstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, das sie 2008 mit dem A-Diplom beendete.
Parallel dazu nahm sie im Sommer 2005 ein Gesangsstudium bei Prof. Ulrike Sonntag auf, das sie später bei Prof. Renée Morloc (Gesang) und Marie Helle (szenische Darstellung) fortsetzte und 2012 mit dem Konzertexamen abschloss. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie bei Meisterkursen von Edith Wiens und Dunja Vejzovic.
Als Solistin im oratorischen Bereich war sie u.a. mit Werken von Bach, Händel, Mendelssohn, Brahms und Fauré zu hören, auf dem Gebiet der Neuen Musik sang sie neben Werken von Arnold Schönberg, Helmut Lachenmann, George Crumb und Luigi Nono Uraufführungen von Mike Svoboda, Bernd Asmus und Axel Ruoff. Die Deutsche Erstaufführung der "Missa Deo Gratias" von Jean-Pierre Leguay wurde vom SWR aufgezeichnet.
Als Mitglied von ensemble v.act (Leitung: Prof. Angelika Luz) war sie in diversen szenischen Projekten mit neuer Vokalmusik zu erleben, u.a. als Pierrot in "Pierrot lunaire - Cabaret Voltaire" in Zusammenarbeit mit der Staatsoper Stuttgart.Im Herbst 2009 gewann sie beim Gesangswettbewerb des Lionsclubs Stuttgart-Schlossgarten den 1. Preis.
Von 2011 bis 2014 war sie Mitglied das SWR Vokalensembles Stuttgart. Seit Herbst 2014 ist sie Mitglied der Neuen Vocalsolisten.

Skull ark, upturned with no mast

(Uraufführung: 2.6.2018)

Clara Iannotta (K/K), Anna Kubelik (A), Eva G. Alonso (Li), Johanna Zimmer (S), Truike van der Poel (S)

Maximilian Zimmermann Komposition

Maximilian Zimmermann (geb. 28.03.1995 in München) begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel, ein Jahr später mit dem Cellospiel. Schon früh konnte er als einer der Komponisten und Leiter der Musicalgruppe "statt.oper München" Musiktheatererfahrung sammeln. Beim Münchner Kompositionswettbewerb 2012 gewann er einen Förderpreis; des Weiteren war er für den Pasinger Kulturförderpreis 2016 nominiert. Er ist Stipendiat des Max-Weber-Programmes Bayern der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

liminal space

(Uraufführung: 8.6.2018)

Caio de Azevedo (K), Robin Becker (K), Felix Bönigk (K), Alexander Mathewson (K), Philipp Christoph Mayer (K), Jakob Stillmark (K), Maximilian Zimmermann (K), Jan Müller-Wieland (M), Waltraud Lehner (R), Ulrich Frommhold (B), Katherina Kopp (Ko), Christian Mayer (D), Kevin Helgath (Li)

Privatsache

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. OK