Ondřej Adámek Komposition, Musikalische Leitung

Ondřej Adámek, 1979 in Prag geboren, studierte Komposition an der Musikakademie in Prag und am Konservatorium in Paris. Er komponiert Orchester-, Kammer-, Vokal- und elektroakustische Musik und arbeitet mit Choreografen des zeitgenössischen Tanzes zusammen. Er erhielt zahlreiche Kompositionsaufträge von Festivals wie den Donaueschinger Musiktagen, den Wittener Tagen für neue Kammermusik, Agora Festival (IRCAM, Paris), Les Musique (GMEM, Marseille), Warschauer Herbst, musica viva und arbeitet mit Ensembles wie dem Klangforum Wien, Orchestre National d'Île-de-France, Les Percussions de Strasbourg, dem Lucerne Festival Academy Orchestra, dem SWR Vokalensemble, SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg sowie dem Ensemble Intercontemporain zusammen. Seine Werke wurden mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. 2010 kam Adámek als Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD nach Berlin, wo er seitdem lebt.

Alles klappt

(Uraufführung: 6.6.2018)

Ondřej Adámek (K, M), Katharina Schmitt (L/R), Patricia Talacko (B/K), Götz Leineweber (D)

Robin Becker Komposition

Robin Becker, geboren 1993 in Lohr am Main, Komponist und Pianist. Seit Herbst 2013 studiert er Komposition an der Hochschule für Musik und Theater in München, wobei zahlreiche Stücke für Soloinstrumente, über kammermusikalische Ensembles, bis hin zu symphonischen Besetzungen entstanden sind. Darüber hinaus experimentiert er mit unterschiedlichen Stilen und bedient sich elektronischer Elemente, um neue Klangkollagen zu schaffen. Neben einem musikalischen Beitrag für die zweite Solo-CD des Gitarristen André Herteux, arbeitete er mit dem Polizeiorchester Bayern sowie dem Landesjugendorchester Bremen zusammen. Darüber hinaus ist Robin Becker Preisträger des Bundeswettbewerbs für Komposition der "Jeunesses Musicales" und des "German Game Music Award 2014".

Liminal Space

(Uraufführung: 8.6.2018)

Caio de Azevedo (K), Robin Becker (K), Felix Bönigk (K), Alexander Mathewson (K), Philipp Christoph Mayer (K), Jakob Stillmark (K), Maximilian Zimmermann (K), Jan Müller-Wieland (M), Waltraud Lehner (R), Ulrich Frommhold (B), Katherina Kopp (Ko), Christian Mayer (D)

Saskia Bladt Komposition, Bühne, Video, Text

Die Komponistin Saskia Bladt, 1981 geboren in Bensheim, studierte Komposition an der Zürcher Hochschule der Künste bei Isabel Mundry, an der Chethams School of Music in Manchester und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Saskia Bladt war Stipendiatin der Aribert-Reimann-Stiftung, der Akademie Musiktheater heute sowie der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom. Ihre Kompositionen wurden u.a. bei MaerzMusik Berlin, dem Heidelberger Frühling, dem Podium Festival Esslingen und bei den Bayreuther Festspielen uraufgeführt. Sie arbeitete u.a. mit dem Ensemble Modern, dem Ensemble Resonanz, dem Ensemble Ascolta und El Perro Andaluz zusammen. An der Bayerischen Staatsoper komponierte sie 2016 gemeinsam mit Torsten Herrmann die Oper „Tonguecat“. 

regno della musica - TERRA – Gespräch, Konzert, Essen, Lektüre, Daphne, Fußbad, Kindergeburtstag, Musik, Stille, Diskussion, Oper, Schubertiade, Zeit für Kinder

Saskia Bladt (K, B/V/T)

Franco Bridarolli Komposition

Franco Bridarolli (geboren 1991) studierte im argentinischen Córdoba „Komposition, Arrangement und Produktion“ und schloss zusätzlich eine Ausbildung zum Tontechniker ab. Mit seiner Arbeit „Aquelentramado de impulsos“ (in etwa: „Geflecht der Impulse“) gewann er 2014 den vom Symphonieorchester Córdoba organisierten landesweiten Kompositionswettbewerb „Primer Concurso de Composición OSC“. Ebenfalls 2014 erreichte er bei dem Kompositionswettbewerb „2° Concurso Latinoamericano de Composición para Voces Solistas“ mit seinem Werk „Eppur si muove“ („Und sie bewegt sich doch“) den ersten Platz. 2015 nahm er zusammen mit 15 anderen jungen Künstlern an der „Plataforma Internacional para la Creación en Teatro Musical: Escena América Latina“ in Buenos Aires teil, einem Projekt des Goethe-Instituts Buenos Aires und der Münchener Biennale.

Ein Porträt des Künstlers als Toter

(Uraufführung: 3.6.2018)

Franco Bridarolli (K), Davide Carnevali (R/T), Sabine Heymann (dt. Ü), Charlotte Pistorius (B/K), Roman Reeger (D)

Felix Bönigk Komposition

Felix Bönigk, geboren 1993 in Augsburg. Er erhielt seinen ersten Instrumentalunterricht im früher Alter von 4 Jahren und kam über das Studium zahlreicher Instrumente letztendlich zur Komposition. Seit 2012 studiert er an der HMT München bei Jan Müller-Wieland. 2014 gewann die deutsch-kirgisische Sopranistin Katharina Konradi mit seinem Klavierlied "Allein Op.9" den Deutschen Musikpreis (Deutscher Musikrat). Sein bisher größtes Werk "Deutschland, ein Märchen Op.13" wurde in Kooperation mit der Ernst-Von-Siemens-Musikstiftung im Frühjahr 2014 zur Uraufführung gebracht. Zahlreiche Auftritte und Engagements in verschiedenen Bands und Ensembles im Raum Augsburg und München stellen ebenfalls einen großen Teil seines musikalischen Lebens dar.

Liminal Space

(Uraufführung: 8.6.2018)

Caio de Azevedo (K), Robin Becker (K), Felix Bönigk (K), Alexander Mathewson (K), Philipp Christoph Mayer (K), Jakob Stillmark (K), Maximilian Zimmermann (K), Jan Müller-Wieland (M), Waltraud Lehner (R), Ulrich Frommhold (B), Katherina Kopp (Ko), Christian Mayer (D)

Davide Carnevali Regie und Text

Davide Carnevali, 1981 in Mailand geboren, wurde mit zahlreichen Hörspielpreisen ausgezeichnet, u.a. beim „Premio Riccione per il Teatro“ (2009), "Borrello alla nuova drammaturgia" (2011), "Journée des Auteurs de Lyon" (2012) und beim „Premio Platea“ 2016. Der erste Teil seines „Diptych of Europe - Sweet Home Europa“ wurde 2012 am Schauspielhaus Bochum und als Hörspiel von Deutschlandradio Kultur uraufgeführt. Nach einem Studium an der Freien Universität Berlin promovierte Carnevali an der Autonomen Universität Barcelona im Fach Theaterwissenschaft. Er unterrichtet Theaterwissenschaft an der Theaterakademie Paolo Grassi in Mailand. Seine Theaterstücke wurden bei verschiedenen internationalen Festivals aufgeführt und in 12 Sprachen übersetzt.

Ein Porträt des Künstlers als Toter

(Uraufführung: 3.6.2018)

Franco Bridarolli (K), Davide Carnevali (R/T), Sabine Heymann (dt. Ü), Charlotte Pistorius (B/K), Roman Reeger (D)

Wilmer Chan Komposition und Libretto

Wilmer Chan, geboren 1985, nahm – inspiriert von seiner Liebe zum Jazz – seine musikalische Ausbildung in seinen späten Teenagerjahren auf. Improvisation prägt nach wie vor als wichtiges Element seine musikalische Entwicklung. Er lebt in Hongkong und führt regelmäßig zusammen mit lokalen und durchreisenden Musikern frei improvisierte Musik auf. Außerdem spielt er Bass in Metal-Bands und unterstützt Indie-Musikgruppen bei der musikalischen Produktion.

Bubble <3

(Uraufführung: 2.6.2018)

Lam Lai (K/I), Wilmer Chan (K/L), Nadim Abbas (L/B/Ch), Vanissa Law (K/PM), Fiona Lee (I/B)

Kaj Duncan David Komposition

Kaj Duncan David ist ein britisch-dänischer Komponist, Performer und Kurator. Er arbeitet mit verschiedenen Medien und erkundet Schnittstellen zwischen instrumentalen, elektronischen, audio-visuellen und installatorischen Formen. Von 2006 bis 2009 studierte er Musik und Klangkunst am Goldsmiths College in London. Danach verbrachte er einen Teil des Studiums am Dänischen Institut für Elektronische Musik (DIEM) in Aarhus als Schüler von Simon Steen-Andersen (2010-13). Sein Masterstudium schloss er bei Manos Tsangaris und Franz Martin Olbrisch an der Hochschule für Musik Dresden ab. Seine Werke wurden bei Festivals wie Cycle (Island), MärzMusik (Berlin), Rainy Days (Luxemburg), Klangwerkstatt (Berlin), Ultima (Oslo), Klang (Kopenhagen) und Nextfest (Kanada) gespielt. 

Up Close and Personal

(Uraufführung: 6.6.2018)

Kaj Duncan David (K), Troels Primdahl (C/V), Penelope Wehrli (Me)

Caio de Azevedo Komposition

geboren 1993 in Salvador, Brasilien, ist Komponist. Als Mitglied der NEOJIBA (State Centers for the Youth and Children's Orchestras of Bahia) war er als Cellist, Professor und Komponist tätig. Als Cellist trat er mit dem Young Orchestra of Bahia mit wichtigen Solisten wie Martha Argerich, Lang Lang, Maxim Vengerov, u.a. in den USA, in Europa und Brasilien auf. Seine Kompositionen wurden vom MIVOS String Quartet (USA), dem International Contemporary Ensemble (USA) und dem OktopusEnsemble (DE) aufgeführt. Außerdem wurden zwei seiner Stücke als Abschluss der Reflective Conservatoire Conference (Guildhall School, London) gezeigt.
Für seine Kompositionen wurde ihm ein Preis bei dem Lindembergue Cardoso composition contest (Bahia) sowie der zweite Preis und der public-Preis beim First Composition Prize of Bahia verliehen.
Caio de Azevedo hat sein Bachelorstudium in Cello bei Prof. Suzana Kato an der Universidade Federal da Bahia sowie ein Masterstudium in Musical Creation-Interpretation bei Prof. Paulo Costa Lima mit dem Thema "Composing-Erotism" abgeschlossen. Zurzeit studiert er im Masterstudiengang Komposition bei Prof. Moritz Eggert an der Hochschule für Musik und Theater München.

Liminal Space

(Uraufführung: 8.6.2018)

Caio de Azevedo (K), Robin Becker (K), Felix Bönigk (K), Alexander Mathewson (K), Philipp Christoph Mayer (K), Jakob Stillmark (K), Maximilian Zimmermann (K), Jan Müller-Wieland (M), Waltraud Lehner (R), Ulrich Frommhold (B), Katherina Kopp (Ko), Christian Mayer (D)

Sabine Heymann deutsche Übersetzung des Textes

Kulturjournalistin, Theaterkritikerin und Übersetzerin. Seit 1980 war sie 14 Jahre lang Kulturkorrespondentin in Rom u.a. für Theater heute und die Frankfurter Rundschau, danach Kuratorin von Begleitprogrammen zu Ausstellungen an der Bonner Bundeskunsthalle. 1996 wechselte sie an die Gießener Universität, wo sie bis 2017 Geschäftsführerin des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) war. Sabine Heymann übersetzt Theatertexte, Belletristik und Sachbücher vor allem aus dem Italienischen, aber auch aus dem Französischen, Spanischen und Englischen und ist als Kennerin der Theaterszene in Italien und China Kuratorin von Foren und Tagungen und künstlerische Beraterin bei Festivals und Projekten. 2017 publizierte sie gemeinsam mit Cao Kefei und Christoph Lepschy das Buch "Zeitgenössisches Theater in China" (Alexander Verlag Berlin).

Ein Porträt des Künstlers als Toter

(Uraufführung: 3.6.2018)

Franco Bridarolli (K), Davide Carnevali (R/T), Sabine Heymann (dt. Ü), Charlotte Pistorius (B/K), Roman Reeger (D)

Miika Hyytiäinen Komposition, Konzept und Regie

Miika Hyytiäinen wurde 1982 in Helsinki geboren. An der Universität der Künste in Berlin studierte er Komposition und Experimentelles Musiktheater bei Daniel Ott. 2014 gewann sein Stück „You Are Here” den „Opera and the Media of the Future”-Wettbewerb, organisiert vom Glyndebourne Opera House und der University of Sussex. Seine Kammeroper „La Figure de la Terre" wurde 2013 an den Sophiensälen Berlin uraufgeführt. 2012 hatte seine Oper „Omnivore" für Mobiltelefone in Zusammenarbeit mit der finnischen Nationaloper ihre Premiere. Hyytiäinen komponierte zudem diverse Kammermusikstücke. Seit 2014 promoviert er an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Seine Kompositionen wurden bisher in allen nordischen Ländern, Frankreich, Japan, den Niederlanden und England gespielt.

Königliche Membranwerke - Nomictic Solutions

(Uraufführung: 5.6.2018)

Miika Hyytiäinen (K/Kon/R), Nicolas Kuhn (K/Kon/R), Christiane Plank (D), Babylonia Constantinides (K/R/V/T), Anna Maria Münzner (B/Kon/R)

Ruedi Häusermann Komposition und Regie

Der Komponist und Regisseur Ruedi Häusermann wurde 1948 in Lenzburg geboren. Er studierte Ökonomie und Musik. Früh interessierte er sich für Jazz und freie Improvisation. Häusermann inszenierte unter anderem an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg Platz, am Theater Basel, am Neumarkttheater und Schauspielhaus Zürich, am Burgtheater Wien, den Münchner Opernfestspielen und den Zürcher Festspielen. Über die Jahre hinweg hat Häusermann eine eigene musiktheatralische Sprache geschaffen, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde, zuletzt mit dem Kunstpreis der Stadt Zürich (2011). In seinen Abenden, denen lange Phasen der Komposition und Themenfindung vorausgehen, untersucht er die Möglichkeit von Theater und Musik, sich gegenseitig neue Räume zu eröffnen. Dabei geht sein Blick voll Zuwendung aufs Detail, es entsteht ein poetischer, vieldeutiger Mikrokosmos.

TONHALLE (Max-Joseph-Platz 1b) – Eine musik-theatralische Selbstbehauptung

(Uraufführung: 3.6.2018)

Ruedi Häusermann (K/R), Giuseppe Reichmuth (A), Sabine Hilscher (Ko), Judith Gerstenberg (D), Gabriel Dernbach, Simon Hertling, Jesko Stüve, Shintaro Sugiura (KG)

Clara Iannotta Komposition und Konzeption

Die 1983 in Rom geborene Clara Iannotta interessiert sich vor allem für Musik als existenzielle, physische Erfahrung – Musik soll man ebenso sehen wie hören. Dies ist einer der Gründe dafür, dass sie lieber von der Choreografie des Klangs statt von Orchestrierung spricht. Iannotta hat an den Konservatorien von Mailand und Paris, am IRCAM und an der Harvard University bei Alessandro Solbiati, Frédéric Durieux und Chaya Czernowin studiert. Zuletzt schrieb sie u.a. für Quatuor Diotima (DAAD), Trio Catch (Wittener Tage für neue Kammermusik), Ensemble Intercontemporain (Festival d’Automne), Ensemble 2e2m (Festival Présence, Radio France), Münchener Kammerorchester (Musica Femina München), Neue Vocalsolisten Stuttgart (Festival ECLAT), Arditti Quartet (Festival d’Automne) und Nikel (Internationales Musikinstitut Darmstadt).
Iannotta war 2013 Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD und wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Berlin Rheinsberger Kompositionspreis und dem Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart. Sie erhielt ein Stipendium der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, war Finalistin des Gaudeamus-Preises und stand mit der Portrait-CD „A Failed Entertainment" auf der Bestenliste 2/2016 der deutschen Schallplattenkritik. Im Dezember 2017 erhielt sie den renommierten Hindemith Preis des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Seit 2014 ist Iannotta künstlerische Leiterin der Bludenzer Tage zeitgemäßer Musik.  

Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Skull ark, upturned with no mast

(Uraufführung: 2.6.2018)

Clara Iannotta (K/K), Anna Kubelik (B), Eva G. Alonso (Li)

Yasutaki Inamori Komposition

Der Komponist Yasutaki Inamori wurde 1978 in Tokio geboren. Kompositionsstudien an der Tokio Gakugei Universität bei Masahiro Yamaguchi und an der Kölner Musikhochschule bei Johannes Schöllhorn und Michael Beil. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium. Zusammenarbeit u.a. mit dem Gürzenich Orchester Köln, New Japan Philharmonic, Tokyo Philharmonic Orchestra. Inamori lebt in Köln.

Wir aus Glas

(Uraufführung: 2.6.2018)

Yasutaki Inamori (K), Gerhild Steinbuch (T), David Hermann (R), Jo Schramm (B), You-Jin Seo (Ko), Dorothea Hartmann (D), Elda Laro (M/E)

Nicolas Kuhn Komposition, Konzept und Regie

Nicolas Kuhn, geboren 1989 in Stuttgart, studierte von 2010 bis 2015 Komposition bei Mark Andre und Manos Tsangaris an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Seit 2016 setzt er seine Studien in Komposition und Orchesterleitung an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf bei José Maria Sánchez Verdú und Rüdiger Bohn fort. Seine Musik wurde von Ensembles wie dem Ensemble Recherche, der Dresdner Philharmonie und Interpreten wie El Perro Andaluz und Susanne Leitz-Lorey (Neue Vocalsolisten Stuttgart) aufgeführt. Werke von Nicolas Kuhn waren u.a. beim Lucerne Festival, bei Tonlagen Dresden sowie im Off-Programm der Donaueschinger Musiktage zu erleben. Er erhielt verschiedene Stipendien und Auszeichnungen, zuletzt den Förderpreis für junge Komponisten und Musikwissenschaftler des Sächsischen Musikbundes.

Königliche Membranwerke - Nomictic Solutions

(Uraufführung: 5.6.2018)

Miika Hyytiäinen (K/Kon/R), Nicolas Kuhn (K/Kon/R), Christiane Plank (D), Babylonia Constantinides (K/R/V/T), Anna Maria Münzner (B/Kon/R)

Lam Lai Komposition und Installation

Lam Lai wurde in Hongkong geboren. Sie studierte Komposition an der Hong Kong Academy for Performing Arts und am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Als Komponistin setzt sie auf die Schaffung neuer Medienhybride. Ihre Kompositionen – Orchester-, Ensemble-, Elektronik- und interdisziplinäre Arbeiten – werden weltweit aufgeführt. Lam Lai konzentriert sich auf die Kombination konventioneller Performance-Praktiken mit anderen Kunstformen wie elektronischem Klang, visueller Kunst, Film, Literatur und Theater. Ihr Werk „Frozen Moment“ für die Synchronisierung von zwei Ensembles in zwei Städten wurde vom Hong Kong New Music Ensemble und dem Ensemble Adapter bei den Berliner Festspielen im März 2011 aufgeführt. Sie arbeitete u.a. mit dem Nieuw Ensemble (Amsterdam), International Ensemble Modern Akademie (Frankfurt), Experimentalstudio des SWR (Freiburg), Atlas Academy (Amsterdam), Parallax (Norwegen), Dallas Winds (USA) und dem Hong Kong New Music Ensemble zusammen. Ihre Werke wurden u.a. beim Holland Festival, MOBILE M+: INFLATION! (Hongkong), Musica Nova Helsinki, Atlas Festival (Amsterdam), New vision arts festival (Hongkong), Sonic Anchor (Hongkong), WASBE wind band festival (Kalifornien) sowie in Südkorea und Frankreich aufgeführt. Gegenwärtig ist sie als Komponistin und Performerin bei der Musiktheater-Kompanie de Veenfabriek in den Niederlanden tätig.

Bubble <3

(Uraufführung: 2.6.2018)

Lam Lai (K/I), Wilmer Chan (K/L), Nadim Abbas (L/B/Ch), Vanissa Law (K/PM), Fiona Lee (I/B)

Waltraud Lehner Regie

Die Münchener Regisseurin Waltraud Lehner setzt seit Beginn ihrer umfassenden Regietätigkeit einen Schwerpunkt ihrer rund vierzig Inszenierungen auf Ur- und Erst­aufführungen. Sie ist Preisträgerin des Europäischen Opernregie­preises und ausgezeichnet mit dem Preis für Chamber Opera von Music Theatre Now. Ihre Arbeiten wurden mehrfach als "Inszenierung des Jahres" in der Opernwelt nominiert. Seit 2013 ist sie Professorin für Szenische Leitung an der Hochschule für Musik und Theater München und Künstlerische Leiterin des von ihr gegründeten Formats "Musiktheater-im-Reaktor".

Liminal Space

(Uraufführung: 8.6.2018)

Caio de Azevedo (K), Robin Becker (K), Felix Bönigk (K), Alexander Mathewson (K), Philipp Christoph Mayer (K), Jakob Stillmark (K), Maximilian Zimmermann (K), Jan Müller-Wieland (M), Waltraud Lehner (R), Ulrich Frommhold (B), Katherina Kopp (Ko), Christian Mayer (D)

Daniel Linehan Choreographie und Konzept

Hiatus ist die Tanzkompanie des Choreographen und Tänzers Daniel Linehan (geboren 1982 in den USA). Linehans choreographische Arbeit zielt darauf ab, die Linie, die den Tanz von allem anderen trennt, leicht zu verschleiern. Er nähert sich Performances aus der Sicht eines neugierigen Laienspielers, testet verschiedene Interaktionen zwischen Tanz- und Nichttanzformen, sucht nach unwahrscheinlichen Konjunktionen, Gegenüberstellungen und Parallelen zwischen Texten, Bewegungen, Bildern, Liedern, Videos und Rhythmen. Nach seinem Studium an der Tanzschule von Anne Teresa De Keersmaeker P.A.R.T.S. in Brüssel produzierte Daniel Linehan mit Unterstützung der flämischen Regierung seine Arbeit von seiner neuen Heimat in Belgien aus. Zu seinen neueren Performances und Werken gehören Un Sacre du Printemps (2015) und Flood (2017). Von 2013 - 2016 war er Artist-in-Residence an der Opéra de Lille (FR). Derzeit ist er Creative Associate 2017 - 2021 am deSingel International Arts Campus (Antwerpen, BE). Seine Arbeiten werden in Theatern und auf Festivals auf der ganzen Welt gezeigt. 

Third Space

(Uraufführung: 4.6.2018)

Stefan Prins (K/K), Daniel Linehan (Ch/K), Hiatus (Ch/T), Klangforum Wien (M), Bas Wiegers (M), Alain Franco (D), 88888 (B), Damien Petitot (V), Ralf Nonn (Li), Frédérick Denis (Ko), Florian Bogner, Peter Böhm (S)

Alexander Mathewson Komposition

Alexander Mathewson, geboren 1992 in Bulgarien. Aufgewachsen in USA, Saudi Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Schottland und Bulgarien, er hat mit 5 mit dem Klavierspiel begonnen. Von 2006 bis 2011 war er Schüler und Student im Fach Klavier von Prof. Marina Kapatsinskaya an der Nationalen Musikakademie in Sofia, Bulgarien. Seit 2014 studiert er Komposition an der Musikhochschule in München bei Prof. Moritz Eggert. Er arbeitet als freischaffender Musiker, Komponist, Musikjournalist und Lehrer.

Liminal Space

(Uraufführung: 8.6.2018)

Caio de Azevedo (K), Robin Becker (K), Felix Bönigk (K), Alexander Mathewson (K), Philipp Christoph Mayer (K), Jakob Stillmark (K), Maximilian Zimmermann (K), Jan Müller-Wieland (M), Waltraud Lehner (R), Ulrich Frommhold (B), Katherina Kopp (Ko), Christian Mayer (D)

Philipp Christoph Mayer Komposition

Philipp Christoph Mayer, 1995 geboren in Hanau. Ab dem sechsten Lebensjahr erhielt er Klavierunterricht und später zusätzlich mehrere Jahre Schlagzeugunterricht. Ab dem 15. Lebensjahr begann eine intensive Auseinandersetzung, für die er mit mehreren Preisen bei Kompositionswettbewerben für Jugendliche ausgezeichnet wurde, darunter zweimalig beim Bundeswettbewerb Komposition 2012 und 2013. Im Anschluss erhielt er 2014 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ein Aufenthalts-Stipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf. Seit 2013 studiert Philipp Christoph Mayer an der Musikhochschule München im Fach Komposition bei Frau Prof. Isabel Mundry. 2015/16 absolvierte er zwei Auslandssemester als Stipendiat des DFJWs am Conservatoire National Supérieur in Paris bei Prof. Stefano Gervasoni. 2016 wurde Philipp C. Mayers künstlerische Arbeit mit dem Kulturförderpreis des Main-Kinzig-Kreises ausgezeichnet. Seit Frühjahr 2017 ist er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Liminal Space

(Uraufführung: 8.6.2018)

Caio de Azevedo (K), Robin Becker (K), Felix Bönigk (K), Alexander Mathewson (K), Philipp Christoph Mayer (K), Jakob Stillmark (K), Maximilian Zimmermann (K), Jan Müller-Wieland (M), Waltraud Lehner (R), Ulrich Frommhold (B), Katherina Kopp (Ko), Christian Mayer (D)

Frederik Neyrinck Komposition

Frederik Neyrinck, 1985 in Kortrijk, Belgien geboren, studierte Klavier und Komposition an den Konservatorien in Brüssel, Stuttgart und Graz. Er arbeitete nach seinem Studium in und mit Ensembles wie dem Klangforum Wien, den Neuen Vocalsolisten Stuttgart, dem Nadar Ensemble oder dem Flandern Symphonie Orchester. Zudem ist er Gründer des belgischen Odysseia Ensembles und einer der Organisatoren des Festivals TIK TAK TOE für zeitgenössische Musik in Meigem-Deinze. Seit 2013 ist er Pianist beim Platypus Ensemble (Wien) und konzertierte mit ihnen u.a. im Konzerthaus Wien, bei dem World Music Days, bei den Gustav Mahler Musikwochen Toblach, beim Atlatszlo Hang Festival Budapest, bei Wien Modern und im Rahmen des „Re:construction"-Projekts in Tokio.

Nachlassversteigerung – - Auktionshaus Maidler -

(Uraufführung: 3.6.2018)

Frederik Neyrinck (K), Isabelle Kranabetter (D/R), Sarah Hoemske (B/K)

Daniel Ott Musikalische Leitung

Geboren 1960 in Grub/Appenzell.
Komponist, Pianist, Theaterschaffender, Autor landschaftsbezogener Werke.
Klavierstudium, Aufbau freier Theatergruppen, Straßentheater mit Wagenbühne und Pferden, Theaterstudien in Paris und London. Kompositionsstudium bei Nicolaus A. Huber und Klaus Huber.
Vor allem und das seit 25 Jahren: Arbeit als Komponist, Pianist, Innovator im Bereich Neues Musiktheater, interdisziplinär und situationsbezogen. Gründung des Festivals "neue musik rümlingen". Zehn Jahre Lehrauftrag für Experimentelle Musik in Berlin.
Musiktheater u.a. für die Staatsoper Stuttgart, das Theater Bielefeld, für die Donaueschinger Musiktage und die Wittener Tage für Neue Kammermusik. Situationsbezogene Arbeiten für die Expo Hannover (Musik zum Schweizer Pavillon von Peter Zumthor), für das Museum für Moderne Kunst MMK Frankfurt am Main, das Festival Alpentöne/Altdorf und den Wasserturm Berlin/Prenzlauer Berg.
Landschaftskompositionen für den Hafen Sassnitz/Rügen, den Wallfahrtsort Heiligkreuz/Entlebuech, die Neisse zwischen Görlitz und Zgorzelec, den Rheinhafen Basel, die Elbe bei Hitzacker und die Ruhr bei Witten.
Seit 2005 Professor für Komposition und Experimentelles Musiktheater an der Universität der Künste Berlin, seit 2015 Mitglied der Akademie der Künste Berlin.
Ab 2016 gemeinsam mit Manos Tsangaris künstlerische Leitung der Münchener Biennale - Festival für neues Musiktheater.

Komponierwerkstatt

Daniel Ott (M)

Marek Poliks Komposition, Konstruktion, Entwicklung

Marek Poliks (geb. 1989) schreibt experimentelle Musik, die verwurzelt ist in Ambient Music, Klangkunst und klassischer Performance. Aktuelle und zukünftige Projekte beinhalten Installationen, Skulpturen, diy-Electronics und House Beats. Marek Poliks lebt in der Nähe von Boston, wo er an der Harvard University seine Dissertation vorbereitet. Seine Werke wurden bisher aufgeführt und ausgestellt in Nordamerika und Europa und auf CD von another timbre records produziert. 

Interdictor

(Uraufführung: 3.6.2018)

Marek Poliks (K/KO/E), Christian Smith (S), Christine Kallmayer, Erik Jung (Fraunhofer IZM) (Id), littlebit GbR, Axel Bock, Markus Oppenländer (P)

Stefan Prins Komposition und Konzeption

Nach seinem Abschluss als Ingenieur studierte Stefan Prins (1979 in Belgien geboren) Klavier und Komposition am Royal Flemish Conservatory in Antwerpen. Er promovierte in Komposition an der Harvard University bei Chaya Czernowin. Als Komponist erhielt er mehrere wichtige Preise, wie den Berliner Kunstpreis (2016), den ISCM Young Composer Award (2014), den Kranichsteiner Composition Award (2010) und den International Impuls Composition Award (Graz, 2009). 2012 wählte ihn die Union of Belgian Music Journalists zum Young Belgian Musician of the Year. Stefan Prins arbeitet eng mit dem Nadar Ensemble zusammen und ist auch aktiv als Musiker tätig in Bands wie bspw. "Ministry of Bad Decisions". Seine Musik wird aufgeführt von Ensembles wie dem Klangforum Wien, Nadar Ensemble, Ensemble Mosaik und Trio Accanto, bei Festivals wie den Donaueschinger Musiktagen, den Wittener Tagen für neue Kammermusik, dem Festival Eclat und Wien Modern. 

Third Space

(Uraufführung: 4.6.2018)

Stefan Prins (K/K), Daniel Linehan (Ch/K), Hiatus (Ch/T), Klangforum Wien (M), Bas Wiegers (M), Alain Franco (D), 88888 (B), Damien Petitot (V), Ralf Nonn (Li), Frédérick Denis (Ko), Florian Bogner, Peter Böhm (S)

Trond Reinholdtsen Komposition

Trond Reinholdtsen, geboren 1972 in Norwegen, studierte Gesang und Komposition an der Musikakademie in Oslo. Überdies besuchte er Meisterkurse bei Gerald Bennett, Jonathan Harvey, Brian Ferneyhough, Helmut Lachenmann und Salvatore Sciarrino. Seine Musik ist von essayistischem Charakter und basiert auf konzeptuellen Strategien, der Begeisterung für Semantik und der kritischen Untersuchung der Gattungen und Institutionen der Neuen Musik. Er integriert Dokumentationen, Rezitationen und Performances in seine Werke und wählt dazu häufig erzählerische oder propagandistische Formen. In den letzten Jahren investierte er einen wesentlichen Teil seiner künstlerischen Energie in das Projekt "The Norwegian Opra". Reinholdtsen pflegt eine enge Zusammenarbeit mit dem Ensemble asamisimasa, das 2012 sein programmatisches Werk "Musik" bei den Donaueschinger Musiktagen aufgeführt hat. 2015 hat er ein neues Opernhaus in Olsäter, Schweden gekauft, wo er begann eine Serie mit gefilmten Opern unter dem Namen "Ø" aufzunehmen. Sechs Folgen wurden 2015 auf dem Ultima Festival, den Donaueschinger Musiktagen, in der Gessnerallee Zürich und Live Arts in Bologna gezeigt. 2016 und 2017 schrieb er neue Werke für das Oslo Philharmonic Orchestra und Ellen Ugelvik, Asamisimasa und Jennifer Torrence.

Die München "Ø" Trilogie (Episoden 13("The Temptations of St. Anthony"), 14("The Mark Ø")and 15("Die Nacht der Welt")), Neo-Hippie-Interventionistische-Anti-Internet-Peripherie-Welttournee-Roadshow und Meta-Opr "The Followers of Ø" feat. Der Heilige Geist

(Uraufführung: 9.6.2018)

Trond Reinholdtsen (K)

Christian Smith Schlagzeug

Der Percussionist Christian Smith studierte an der Hochschule für Musik Basel bei Christian Dierstein, an der McGill Schulich School of Music bei Aiyun Huang und Fabrice Marandola sowie am Oberlin College-Konservatorium bei Michael Rosen. In der Zusammenarbeit mit Marek Poliks entstanden Werke für Melodica, für eine zerstörte Gitarre und das „Aufspüren der Leere“. Er lebt in Den Haag.

Interdictor

(Uraufführung: 3.6.2018)

Marek Poliks (K/KO/E), Christian Smith (S), Christine Kallmayer, Erik Jung (Fraunhofer IZM) (Id), littlebit GbR, Axel Bock, Markus Oppenländer (P)

Gerhild Steinbuch Text

Die Autorin Gerhild Steinbuch, 1983 in Mödling (Österreich) geboren, ist eine der renommiertesten österreichischen Autorinnen der jüngeren Generation. Sie studierte Szenisches Schreiben in Graz und Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Gerhild Steinbuch unterrichtet an der Universität für angewandte Kunst in Wien und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig und ist Gründungsmitglied von „Nazis & Goldmund“, einer AutorInnenallianz gegen die Europäische Rechte. Gerhild Steinbuchs Stücke sind verlegt im Rowohlt Theater Verlag und wurden uraufgeführt u.a. am Theater Graz, Schauspiel Essen, Staatstheater Mainz, Schauspielhaus Wien, Schauspiel Frankfurt und jüngst das Musiktheater MARTA gemeinsam mit Wolfgang Mitterer an der Opéra de Lille.

Wir aus Glas

(Uraufführung: 2.6.2018)

Yasutaki Inamori (K), Gerhild Steinbuch (T), David Hermann (R), Jo Schramm (B), You-Jin Seo (Ko), Dorothea Hartmann (D), Elda Laro (M/E)

Jakob Stillmark Komposition

Jakob Stillmark, geboren am 02.06. 1994 in Gera, begann seine musikalische Ausbildung im Alter von 4 Jahren mit Klavierunterricht bei Hinrich Steinhöfel.
Nach einem Umzug nach Wiesbaden setzte er den Unterricht bei Damian Zydek fort und bekam ersten Kompositionsunterricht bei Cornelia Zimanowski, in dem er zwei Stücke für sein Schulorchester schrieb. Im Alter von 15 Jahren nahm er Unterricht bei Ernst-August Klötzke. In dieser Zeit gewann er den 3. Preis des Deutschen Tonkünstlerverbandes für Junge Komponisten (2011) und den Preis für die "Beste Komposition" der Deutschen Orchesterstifung beim Orchesterworkshop Halberstadt (2012). Seit Sommer 2013 studiert Jakob Stillmark Komposition bei Isabel Mundry an der Hochschule für Musik und Theater München.

Liminal Space

(Uraufführung: 8.6.2018)

Caio de Azevedo (K), Robin Becker (K), Felix Bönigk (K), Alexander Mathewson (K), Philipp Christoph Mayer (K), Jakob Stillmark (K), Maximilian Zimmermann (K), Jan Müller-Wieland (M), Waltraud Lehner (R), Ulrich Frommhold (B), Katherina Kopp (Ko), Christian Mayer (D)

Eleftherios Veniadis Komposition

Eleftherios Veniadis (1977) kommt von der griechischen Insel Chios, studierte Musiktheorie sowie Schauspiel in Athen. Nach verschiedenen Engagements als Schauspieler kam er 2005 nach Deutschland, um Komposition zu studieren. Er schloss sein Kompositionsstudium an der Universität der Künste Berlin mit Auszeichnung ab und studierte weiter an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Zu seinen Lehrern zählen Helmut Zapf, Daniel Ott, Manos Tsangaris und Hartmut Fladt. Er erhielt diverse Stipendien und Preise (Verband griechischer Komponisten, Franz-Grothe-Stiftung, Pateras-Stiftung, NaFöG-Berlin, 1. Opernpreis der Neuköllner Oper und Gasag). Seine Werke werden auf verschiedenen Festivals (Klangwerkstatt Berlin, Randspiele Zepernick, Stuttgart, Lübeck, Biennale New Talents Köln, Hellenic Festival, Höyhentämo-Pluckhouse Helsinki Finland u.a.) zur Aufführung gebracht. Als Schauspieler ist er weiterhin tätig. Sein Musiktheaterstück "Miranda" wurde auf Chios und in Berlin präsentiert.

Bathtub Memory Project

(Uraufführung: 6.6.2018)

Eleftherios Veniadis (K), Eleni Efthymiou (R), Leonidas Giannakopoulos (D/V), Natasa Efstathiadi (B/A)

Maximilian Zimmermann Komposition

Maximilian Zimmermann (geb. 28.03.1995 in München) begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel, ein Jahr später mit dem Cellospiel. Schon früh konnte er als einer der Komponisten und Leiter der Musicalgruppe "statt.oper München" Musiktheatererfahrung sammeln. Beim Münchner Kompositionswettbewerb 2012 gewann er einen Förderpreis; des Weiteren war er für den Pasinger Kulturförderpreis 2016 nominiert. Er ist Stipendiat des Max-Weber-Programmes Bayern der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Liminal Space

(Uraufführung: 8.6.2018)

Caio de Azevedo (K), Robin Becker (K), Felix Bönigk (K), Alexander Mathewson (K), Philipp Christoph Mayer (K), Jakob Stillmark (K), Maximilian Zimmermann (K), Jan Müller-Wieland (M), Waltraud Lehner (R), Ulrich Frommhold (B), Katherina Kopp (Ko), Christian Mayer (D)

Privatsache