TONHALLE (Max-Joseph-Platz 1b)

Eine musik-theatralische Selbstbehauptung

Kompositionsauftrag der Landeshauptstadt München zur Münchener Biennale
Koproduktion der Münchener Biennale mit dem Festival Rümlingen und der KlangKunstBühne der Universität der Künste Berlin
Mit Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung

Komposition und Regie: Ruedi Häusermann; Architektur: Giuseppe Reichmuth; Kostüm: Sabine Hilscher; Dramaturgie: Judith Gerstenberg; Klanggestaltung: Gabriel Dernbach, Simon Hertling, Jesko Stüve, Shintaro Sugiura (Studierende der UdK)

Mit: Thomas Douglas (Schauspieler) und dem Henosode-Quartett: Sarah Hubrich (Violine), Josa Gerhard (Viola), Benedikt Bindewald (Viola), Christoph Hampe (Violoncello)

Mitten ins Gewühl, ins Zentrum der Stadt, hat sich das Henosode-Quartett seine eigene Tonhalle gebaut. 2,75m x 5,25m x 2,00m, nicht größer, nicht kleiner. Das Platzangebot ist limitiert. Aber die Musiker wollen nicht länger in der von Kennern gefeierten Randständigkeit ausharren. Sie haben sich unter der Leitung eines Herrn mittleren Alters mit dem weltläufigen Namen Thomas Douglas ein Herz gefasst und stellen ihre zarte Klangwelt der rauen Wirklichkeit, mit allen Konsequenzen. Er lehrt sie, keine Widrigkeit ungenutzt zu lassen, jede Störung der unkontrollierbaren Außenwelt in eine Stärke umzumünzen und in den ihnen eigenen musikalischen Ausdrucks zu überführen. Am Ende wird die kleine Zuhörerschaft in einem ungeahnt heiteren Zustand der Uneindeutigkeit das kleine Häuschen verlassen, erlöst von dem Zweckdienlichen, wehrhaft gegen Unvorhergesehenes.

Ruedi Häusermann Komposition und Regie

Der Komponist und Regisseur Ruedi Häusermann wurde 1948 in Lenzburg geboren. Er studierte Ökonomie und Musik. Früh interessierte er sich für Jazz und freie Improvisation. Häusermann inszenierte unter anderem an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg Platz, am Theater Basel, am Neumarkttheater und Schauspielhaus Zürich, am Burgtheater Wien, den Münchner Opernfestspielen und den Zürcher Festspielen. Über die Jahre hinweg hat Häusermann eine eigene musiktheatralische Sprache geschaffen, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde, zuletzt mit dem Kunstpreis der Stadt Zürich (2011). In seinen Abenden, denen lange Phasen der Komposition und Themenfindung vorausgehen, untersucht er die Möglichkeit von Theater und Musik, sich gegenseitig neue Räume zu eröffnen. Dabei geht sein Blick voll Zuwendung aufs Detail, es entsteht ein poetischer, vieldeutiger Mikrokosmos.

Giuseppe Reichmuth Architektur

Sabine Hilscher Kostüm

Judith Gerstenberg Dramaturgie

Gabriel Dernbach Klanggestaltung

Simon Hertling Klanggestaltung

Jesko Stüve Klanggestaltung

Shintaro Sugiura Klanggestaltung

Besetzung & Credits

Komposition und Regie: Ruedi Häusermann

Architektur: Giuseppe Reichmuth

Kostüm: Sabine Hilscher

Dramaturgie: Judith Gerstenberg

Klanggestaltung: Gabriel Dernbach, Simon Hertling, Jesko Stüve, Shintaro Sugiura (Studierende der UdK)

Mit: Thomas Douglas (Schauspieler) und dem Henosode-Quartett: Sarah Hubrich (Violine), Josa Gerhard (Viola), Benedikt Bindewald (Viola), Christoph Hampe (Violoncello)

Festival Rümlingen KlangKunstBühne der Universität der Künste Berlin Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung

Privatsache