Danke

Die Münchener Biennale 2016 bedankt sich bei ihrem Publikum und bei allen Mitwirkenden für ihr großartiges Engagement.

Die nächste Münchener Biennale findet statt vom 2. bis zum 12. Juni 2018.

Münchener Biennale 2018

PRIVATSACHE / PRIVATE MATTER
Festival für neues Musiktheater vom 2. bis 12. Juni 2018

Mit Uraufführungen von u.a. Ondřej Adámek, Saskia Bladt, Franco Bridarolli, Wilmer Chan, Kaj Duncan David, Ruedi Häusermann, Miika Hyytiäinen, Clara Iannotta, Yasutaki Inamori, Nicolas Kuhn, Lam Lai, Frederik Neyrinck, Marek Poliks, Stefan Prins, Trond Reinholdtsen und Lefteris Veniadis.

Spielorte: Muffathalle, Carl-Orff-Saal (Gasteig), Marstall (Residenztheater), Villa Stuck, whiteBOX München, Münchner Privatwohnungen, öffentlicher Raum, Schwere Reiter sowie die Villa Waldberta am Starnberger See.

Das vollständige Programm wird im Februar 2018 veröffentlicht.
Wer den Satz „Das ist meine Privatsache!“ ausspricht, hat ein unmissverständliches Anliegen: er verbittet sich jegliche Nachfragen zu Thematiken, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Und doch hört man den Aufruf zum Schutz der Privatsache immer seltener. Große Teile der Weltgesellschaft geben sich seit über einem Jahrzehnt fast rauschhaft den zahllosen Möglichkeiten zur Aufhebung des Privaten hin. Mehr noch: Sie tun es unwiderruflich. Denn die Systeme, denen Intimstes anvertraut wird, verewigen die platzierten Informationen, speichern Bilder, Aussagen, Zahlungs- und Gesundheitsdaten weit über die persönliche Lebensdauer hinaus - die Bedeutungen des Ausdrucks „Privatsache“ haben sich weitreichend verschoben. Und so scheint es nicht weniger sinnfällig, dass in genau diesem Moment den auf Abstraktion und Versinnlichung spezialisierten Ausdrucksweisen des Künstlerischen eine bedeutsame Rolle bei der Interpretation dieser wirkmächtigen Veränderungen zufällt. Insbesondere dem Musiktheater wohnen einzigartige Möglichkeiten inne, im Zusammenwirken von Klang, Stimme, Körper, Raum und Sprache über die simultanen An- und Überforderungen einer medial gesteuerten Gegenwart zu erzählen. Manos Tsangaris und Daniel Ott konzipieren daher die nächste Biennale als musikdramatischen Forschungsraum zur PRIVATSACHE.